Livestream

Im Moment läuft:

15 Uhr: Talking Head
Ein Mix aus Talk und Musik. In jeder Sendung stellt der Moderator Musik vor
und schweift dabei auch gerne mal ab mit Anekdoten zu Songs und Artists. Der Mix ist eklektisch und der Duktus subjektiv - Edutainment kann man das nennen. Gute Unterhaltung bei TALKING HEAD!

Danach läuft:

16 Uhr: Identiflex
Abschaffung der Arbeit durch Transzendierung jeglicher GeschlechtsidentitÀt mit irgendwem vom Querfunk Karlsruhe

17 Uhr: Sonar
Das regionale Infomagazin peilt die neuesten Entwicklungen und skurrile NebensÀchlichkeiten im bermuda.dreieck an und ortet Highlights.

18 Uhr: FKT
Im unsÀglichsten BierkrÀnzel der Region passiert Unvorstellbares! Charmante Damen mit Likörchen plaudern zu Themen, die ihnen am Herzen liegen.

MonatsĂŒbersicht ĂŒber alle Sendungen


Newsarchiv

05.07.2018

Hurra, wir senden noch! Oder: Die Segnungen des Freien Marktes

Um ein Haar wĂ€re der bermuda.funk ab 01.07.2018 nicht mehr zu hören gewesen, weil wir die Antenne in Heidelberg nicht mehr hĂ€tten benutzen können. Das wĂ€re aber nicht nur dem bermuda.funk so gegangen, sondern in einigen Sendegebieten auch dem Deutschlandfunk, dem MDR, Radio Regenbogen und einigen mehr, wie auch in der ĂŒberregionalen Presse zu lesen war. Wie konnte es dazu kommen? Und ist es so einfach?

Eine ausfĂŒhrliche Historie mit Hintergrundinfos könnt ihr hier nachlesen.

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Wie kommt das Signal ins Radio?

Um ein UKW-Sendesignal ausstrahlen zu können, braucht es Sender und Antennen. Die Antennen sollten an möglichst exponierten (sprich hohen und unverbauten) Stellen in der Landschaft stehen, die deshalb hĂ€ufig noch mit FunktĂŒrmen versehen sind.

Und wem gehören diese Anlagen?

FrĂŒher wurden sowohl die FunktĂŒrme als auch die Sender und Antennen von der Post betrieben. Als diese privatisiert wurde, wurden Sender und Antennen in eine Firma ausgegliedert und die FunktĂŒrme in eine andere. Die Sender- und Antennen-Firma heißt zwischenzeitlich Media Broadcast und gehört der Freenet-Gruppe, die Funkturm-Firma heißt Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) und gehört der Deutschen Telekom.

Der Markt macht alles gut!?

Zwischenzeitlich wurde nicht nur die Post zerschlagen, sondern auch ein "Markt" fĂŒr UKW-Ausstrahlungs-Dienstleistungen geschaffen. Es entstanden konkurierende Unternehmen, die ebenfalls anboten, Sendernetze zu betreiben. Da es relativ teuer ist, Antennen zu errichten, und weil ĂŒber eine Antenne mehrere Sender ausgestrahlt werden können, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) Media Broadcast nicht nur gezwungen, ihre Antennen fĂŒr andere Anbieter zur Mitbenutzung zur VerfĂŒgung zu stellen, sondern auch festgelegt, zu welchen Preisen dies erfolgen muss.

Andererseits wurden der Media Broadcast auch öffentlich Vorgaben fĂŒr die Preise der gesamten Dienstleistung "UKW-Verbreitung" gemacht, die somit auch den zwischenzeitlich entstandenen Konkurrent*innen bekannt waren. Die Media Broadcast entschloss sich 2017, die Antennen und Sender zu verkaufen, weiterhin aber die Dienstleistung des Betriebs dieser Infrastruktur anzubieten. Damit wollte sie der Regulierung entkommen.

Kauft Antennen! Kauft Sender!

Die Media Broadcast bot in einem ersten Schritt den bisherigen Nutzern (also den Programmanbietern) die Infrastruktur zum Kauf an. In einem zweiten Schritt wurde dann sĂ€mtliche nicht direkt verkaufte Infrastruktur, zusammengefasst zu BĂŒndeln, versteigert.

Wir haben lange ĂŒberlegt, ob wir die Sender und Antennen an unseren zwei Standorten kaufen sollen. Um uns ein realistisches Bild unserer Situation machen zu können, mussten wir verschiedene Szenarien durchspielen, Angebote fĂŒr den Sender-Betrieb einholen, die Standort-Miete ermitteln und nicht zuletzt mit der Landesmedienanstalt (LFK) ĂŒber unsere zukĂŒnftige Förderung sprechen.

Die LFK bedauerte sehr, uns nicht unterstĂŒtzen zu können, uns auch keine Garantien fĂŒr irgendwas geben zu können und wĂŒnschte uns viel Erfolg bei den Verhandlungen. Sollten die Kosten fĂŒr die Sender und Antennen steigen, sollten wir nicht damit rechnen, dass das mit einer höheren Förderung kompensiert werden könne.

Trotzdem entschlossen wir uns, Sender und Antennen zu kaufen. Die einfache Überlegung lautete: Wenn jemand anders kauft und uns die Sachen vermietet, dann wird der/diejenige daran verdienen wollen, so dass es uns vermutlich gĂŒnstiger kommt, wenn wir selbst kaufen. Bei unseren Recherchen wurde uns recht schnell klar, dass die Antennen zwar teilweise schon alt und die Kosten ihrer Errichtung vermutlich schon lĂ€ngst abgeschrieben waren, dass aber ein Neu-Aufbau sehr kostspielig werden wĂŒrde. Dieser Umstand, so befĂŒrchteten wir, wĂŒrde Investor*innen anlocken, die in Erwartung eines sicheren GeschĂ€fts bei der Auktion auch hohe Preise zahlen könnten, die sich in hohen Mietkosten niederschlagen wĂŒrden.

Also haben wir mit der Media Broadcast verhandelt und dann auch Ende MĂ€rz 2018 gekauft. Aber nicht alles. Die Heidelberger Antenne haben wir nicht gekauft, weil darĂŒber auch ein privat-kommerzieller Veranstalter mit einer wesentlich höheren Sendeleistung verbreitet wird, so dass dieser auch den grĂ¶ĂŸten Teil der Miete zahlen mĂŒsste. Und weil die Antenne wegen der höheren Sendeleistung der anderen groß und teuer war.

VertrÀge, VertrÀge

Die Rechtsabteilung des bermuda.funk machte sich dann dran, die VertrĂ€ge unter Dach und Fach zu bringen. Nein, natĂŒrlich haben wir keine Rechtsabteilung. Trotzdem mussten wir ziemlich viele VertrĂ€ge machen. Mit Media Broadcast ĂŒber den Kauf der Anlagen und ĂŒber deren Wartung, mit der DFMG ĂŒber die Standort-Miete und mit radioaktiv, fĂŒr die wir die Ausstrahlung ihres Programms gleich mit ĂŒbernehmen. Dass die Landesmedienanstalt uns weder die UKW-Ausstrahlung bis zum Lizenz-Ende 2025 garantiert, noch die entsprechende Förderung, machte die Vertrags-Verhandlungen nicht eben einfacher.

Und eigentlich hĂ€tten wir auch mit dem Investor, der die Antenne in Heidelberg gekauft hat, einen Vertrag machen mĂŒssen.

Es wird spannend

Investor? Ja, Investor! Der privat-kommerzielle Programmveranstalter hat nĂ€mlich "seine" Infrastruktur nicht selbst gekauft. Ein Sendernetzbetreiber hatte ihm schon vor dem Verkauf der Antennen ein Angebot fĂŒr den Sendernetzbetrieb gemacht, dass so attraktiv war, dass er das angenommen hat. Interessanterweise hat aber auch der Sendernetzbetreiber die Antenne nicht gekauft. Nicht in der ersten Rund des direkten Verkaufs und auch nicht in der zweiten Runde, als die Antennen in BĂŒndeln versteigert wurden. Aus der Versteigerung sind die zwei großen Sendernetzbetreiber sogar mit offizieller AnkĂŒndigung ausgestiegen.

Nachdem die Antennen versteigert waren, offenbarte sich, dass wir mit unserer (nicht all zu schwer zu treffenden) Prognose gar nicht so schlecht lagen: Die Antennen waren von Investor*innen gekauft worden, die damit Geld verdienen wollten.
Und dann kam das große Geschrei. Die Sendernetzbetreiber (die sich ja durch VertrĂ€ge schon zur Dienstleistung verpflichtet hatten und also auf die Benutzung der Antennen angewiesen waren) beschwerten sich lautstark, weil die Investor*innen Geld verdienen wollten, also ihrer Ansicht nach ĂŒberhöhte Preise forderten. Und sie riefen nach der Bundesnetzagentur, der regulierenden Behörde. Die wiederum hatte vor dem Verkauf der Infrastruktur nichts gegen den Verkauf und das Verkaufsprozedere einzuwenden. Wollte nun aber doch prĂŒfen, ob sie nicht regulieren könne oder mĂŒsse. Woraufhin einer der Investoren ankĂŒndigte, in diesem Fall die von ihm erworbenen Antennen einfach abzubauen. Woraufhin alles noch ein wenig lauter wurde und immer mal wieder das Ende der Ausstrahlung diverser Radioprogramme im Raum stand, wechselseitig von allen Parteien als Druckmittel benutzt. Worauf hin sich dann auch noch ein ehemaliger Kanzleramtsminister und StaatssekretĂ€r*innen in die Verhandlungen einbrachten.

Das "gute" Ende

Nun scheinen sich die Parteien geeinigt zu haben, so dass alle (Sendernetzbetreiber, Investor*innen, Programmanbieter und Media Broadcast) einander irgendwie entgegen kamen. Und das Ergebnis? Alte Infrastruktur wurde zu nicht unerheblichen Preisen verkauft. Sendernetzbetreiber haben mit spekulativen Angeboten und Hilfe aus der Politik neue Kunden gewonnen. Der "Standort Deutschland" hat keinen Schaden genommen, weil Investor*innen weiterhin sicher Geld verdienen können. Sieht ja fast so aus, als hÀtten alle irgendwie gewonnen. Stellt sich nur die Frage, ob das bei den Mitarbeiter*innen der beteiligten Unternehmen auch so ankommt. Und wir hatten mal wieder eine tolle BeschÀftigung, um die wir nicht gebeten haben, damit alles weiter so lÀuft wie bisher.

Danke, freier Markt, ganz wunderbar!

25.07.2018

BĂŒro heute von 14 bis 17 Uhr besetzt

Organisationsbedingt ist das BĂŒro heute etwas frĂŒher, nĂ€mlich von 14 bis 17 Uhr besetzt. Bei dringenden Angelegenheiten könnt ihr eine Mail an oeffentlichkeit [at] bermudafunk.org schreiben.

15.07.2018

Sechs Stunden IT’S ELVIS TIME in der Nacht vom 20.07. auf den 21.07. 2018

Foto: Ollie Atkins | Quelle: Wikipedia

Zum 40. Geburtstag der Elvis-Presley-Gesellschaft e. V. (EPG) gibt es in der Nacht vom 20. auf 21.07.2018 (Freitag auf Samstag, 0 bis 6 Uhr morgens) fĂŒr alle Nachteulen unter den Elvis‘ Fans eine sechsstĂŒndige Elvis-Sondersendung von IT’S ELVIS TIME.

Maria Hesterberg, 1. Vorsitzende der EPG, und IT’S ELVIS TIME-Moderator Thomas D. Weiß werden euch dabei die ganze Nacht durchs Programm fĂŒhren. LiederwĂŒnsche, gerne auch in Verbindung mit GrĂŒĂŸen, werden ab sofort per E-Mail an elvis-time [at] bermudafunk.org entgegengenommen. WĂ€hrend der Sendung besteht selbstverstĂ€ndlich immer die Möglichkeit, bei uns live im Studio anzurufen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Anrufe unter der 0621 33939801 und/oder E-Mails an elvis-time [at] bermudafunk.org und werden fĂŒr euch die Nacht zur Elvis-Party machen.

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Wer uns nicht ĂŒber Antenne (89.6 & 105.4 MHz) oder Kabel (107.45 MHz) hören kann oder will, sei noch einmal auf den Livestream bzw. http://bermudafunk.radio.de hingewiesen. Und nicht vergessen: Wer uns ĂŒber ein mobiles EndgerĂ€t wie Smartphone oder Tablet hören will, kann das ĂŒber die App „radio.de“ machen, die Ihr aus Google Play Store oder Apple App Store in zwei Minuten installieren könnt.

18.07.2018

BĂŒro am Mittwoch und Donnerstag nur teilweise besetzt

Aus organisatorischen GrĂŒnden ist das BĂŒro am Mittwoch und Donnerstag nur teilweise besetzt. In dringenden Angelegenheiten daher bitte die 0621 3908839 anrufen oder eine Mail an oeffentlichkeit [at] bermudafunk.org schreiben!

09.07.2018

Straßenfest auf dem Neumarkt am 14.07.2018

„Festival der SolidaritĂ€t – FĂŒr ein starkes Miteinander – gegen Rassismus, Ausgrenzung und Krieg“: Unter diesem Motto findet am Samstag, 14.07.2018, ein Straßenfest in der Mannheimer Neckarstadt statt. Die Veranstaltung auf dem Neumarkt wurde von der Mannheimer Migrant*innengruppe DIDF initiiert. Mittlerweile haben ĂŒber 30 Gruppen, Organisationen, Parteien und Gewerkschaften aus der Neckarstadt ihre UnterstĂŒtzung zugesagt. Auch der bermuda.funk wird an diesem Tag mit einem Informationsstand vertreten sein.

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Im Aufruf der Veranstalter*innen heißt es; „Wir möchten gerade in diesen Zeiten, in denen der Rassismus, Rechtspopulismus und Diskriminierung zunimmt, in Mannheim ein Zeichen fĂŒr ein friedliches Zusammenleben, SolidaritĂ€t, Toleranz und Respekt setzen. Das Straßenfest soll die Begegnungen und den Dialog zwischen Menschen verschiedener sozialer, kultureller oder ethnischer Herkunft fördern. Ebenso soll das friedliche Zusammenleben von MigrantInnen und Nicht-MigrantInnen in Mannheim gestĂ€rkt werden.“


Kommt und unterstĂŒtzt das Fest! Es werden noch Helfer*innen gebraucht. Zum Beispiel auch beim Infostand des bermuda.funk. Wer mithelfen möchte, melde sich bitte per Mail bei einfach.radio@bermudafunk.org.


„Festival der SolidaritĂ€t“

Samstag 14.07.2018 14:00 – 20:00 Uhr

Neumarkt, Mannheim-Neckarstadt

Aktuelle Informationen zum Fest findet Ihr unter: http://solifestma.blogsport.de/

11.07.2018

Sondersendung zum Ende des NSU-Prozesses am 11.07.2018 von 07 bis 22 Uhr

Der bermuda.funk wird am 11.07.2018 von 07 Uhr bis 22 Uhr eine Sondersendung zum Ende des Prozesses ausstrahlen, die von Radiomacher*innen aus verschiedenen Freien Radios bei Radio Lora in MĂŒnchen produziert und von vielen Freien Radios ausgestrahlt wird.

Nach mehr als fĂŒnf Jahren Prozessdauer wird heute das Urteil im NSU-Prozess fallen. Vermutlich wird Richter Götzl hart urteilen. Und das wird vermutlich das volle Strafmaß fĂŒr Beate ZschĂ€pe sein: LebenslĂ€ngliche Haft mit besonderer Schwere der Schuld und anschließender Sicherungsverwahrung. So fordert es zumindest die Staatsanwaltschaft. GeklĂ€rt sind die HintergrĂŒnde der rassistischen TerroranschlĂ€ge des sog. Nationalsozialistischen Untergrundes damit allerdings keineswegs.

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Zwei Dinge oder mehr hat der NSU-Prozess bisher nicht aufgeklĂ€rt. Zum einen die Rolle, die der Staatsschutz dabei möglicherweise gespielt hat. Die Obfrau Martina Renner des NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag von ThĂŒringen stellte etwa fest, dass Akten des Verfassungsschutzes die zur AufklĂ€rung dienen könnten, geschwĂ€rzt waren oder unter Verschluss bleiben. Zum anderen die systematische BemĂ€ntelung merkwĂŒrdiger ZufĂ€lle – etwa den bis heute nicht aufgeklĂ€rten Polizist*innenmord in Heilbronn –, die auf einen solchen Zusammenhang deutet. Das lege, so etwa die SĂŒddeutsche, ein merkliches Versagen der bundesdeutschen Justiz nahe.

Außerdem ist es Beate ZschĂ€pe erfolgreich geglĂŒckt, ein mögliches neonazistisches Terrorumfeld (von dem höchstwahrscheinlich auszugehen ist) und konkrete weitere MittĂ€ter des NSU – die es sehr wahrscheinlich gab und die vermutlich auch weiterhin ihr Unwesen treiben – aus dem Prozess herauszuhalten. DafĂŒr wird sie wohl ihr nĂ€chstes und auch ĂŒbernĂ€chstes Leben im Knast verbringen.

Eine Gerechtigkeit fĂŒr die NebenklĂ€ger, die Angehörigen, ist damit aber nicht gegeben. Ein fast bis ins Unendliche verlĂ€ngerter Prozess, trotz erdrĂŒckender Indizienbeweise, und spitzfindige bis unverschĂ€mte juristisch verbrĂ€mte Ausfluchten der Verteidigung, fĂŒhlen sich jedenfalls nicht nach Gerechtigkeit an. Allerdings ist trotzdem noch kein Ende des "Prozesses" in Sicht, denn die strafrechtliche Aufarbeitung des "Nationalsozialistischen Untergrunds" könnte nach dem Prozess vor dem Oberlandesgericht MĂŒnchen dennoch weitergehen. Der Generalbundesanwalt fĂŒhrt seit Jahren Ermittlungsverfahren gegen neun weitere Beschuldigte.

Die Freien Radios berichteten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den NSU-Prozess und die NSU-UntersuchungsausschĂŒsse in den BundeslĂ€ndern.

Wer sich intensiver mit dem NSU-Prozess befassen mag, dem/der sei die Seite von NSU-Watch und insbesondere deren Podcast empfohlen.

Am Tag der UrteilsverkĂŒndung wird zu einer Demonstration in MĂŒnchen aufgerufen, zu der es auch einen Bus aus Mannheim gibt:

Infodaten:

  • Abfahrt 9.15 Uhr Mannheim am JUZ Mannheim/Neuer Meßplatz
  • Abfahrt 10:45 Uhr Karlsruhe HBF
  • Abfahrt 12:30 Uhr Stuttgart Schlossplatz
  • Ankunft in MĂŒnchen ~15 Uhr
  • RĂŒckfahrt aus MĂŒnchen HBF 23 Uhr
  • Preis: 30 € normal, 20 € ermĂ€ĂŸigt, 40 € Soli

Bei Interesse bitte ein Mail schreiben an: info [at] il-rhein-neckar.de

10.07.2018

Mitmachen und „einfach senden“! Ideentreff am 11.07.2018

Der bermuda.funk möchte das Sendekonzept „einfach senden“ wieder beleben und lĂ€dt deshalb alle Interessierten zu einem Ideentreff am Mittwoch,11.07.2018 ab 18:00 Uhr in das „Alte Volksbad“ ein.

 

Generell versteht sich das Freie Radio Rhein-Neckar von Anfang an als zugangsoffenes und niedrigschwelliges Medium. Dennoch will sich der bermuda.funk nicht auf den bisherigen Möglichkeiten und Angeboten ausruhen, denn es gibt fĂŒr viele Menschen noch immer und immer wieder unterschiedliche Barrieren, sich an der Freien Radioarbeit zu beteiligen.

 

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Mit dem Sendekonzept „einfach senden“ möchten wir mit euch Angebote und Möglichkeiten fĂŒr die Mitarbeit am Freien Radio anbieten. Wir wollen schauen, wie wir gemeinsam den Zugang zur Radioarbeit erleichtern können. Wir möchten Sprach- und kulturelle Grenzen ĂŒberwinden, Angst vor der Technik oder dem Sprechen im Radio nehmen, Altersgrenzen thematisieren, EinschrĂ€nkungen, etwa durch Behinderungen, als Bereicherung und nicht als SchwĂ€che sehen. Dies kann auch einschließen, Informationen in leichte Sprache zu ĂŒbersetzen oder ĂŒbersetzen zu lassen. Diese „Barrieren“ zu ĂŒberwinden ist ein Ziel. Ein weiteres ist, eine neue Redaktion fĂŒr „einfach senden“ aufzubauen. Kommt vorbei und macht mit beim Ideentreff fĂŒr „einfach senden“!

 

Mitwoch, 11.07.2018 | Beginn ab 18:00 Uhr!

Workshop und Sitzungsraum (EG)

Altes Volksbad

Mittelstraße 42 (Haupteingang um die Ecke in der PflĂŒgersgrundstraße)
68169 Mannheim

11.07.2018

BĂŒrozeit heute entfĂ€llt

Die BĂŒrozeit heute, am Mittwoch, den 11.07., muss krankheitsbedingt leider entfallen.

14.05.2018

PRESSEMITTEILUNG: 20 Jahre Freies Radio Rhein-Neckar e. V.

Wie doch die Zeit vergeht! Seit mittlerweile 20 Jahren leben wir den Traum vom Freien Radio.

Ein kleiner RĂŒckblick: Nachdem es im Jahr 1997 erste Bestrebungen zur GrĂŒndung eines Freien Radios fĂŒr die Region Mannheim/Heidelberg gab, nahm diese Idee im folgenden Jahr konkrete Formen an. Vor 20 Jahren, genauer am 09.02.1998, wurde der „Förderverein fĂŒr das Freie Radio Rhein-Neckar e.V.“ gegrĂŒndet. In der UniversitĂ€t Mannheim wĂ€hlten die 58 GrĂŒndungsmitglieder den neunköpfigen Vorstand und verabschiedeten die Vereinssatzung und die Beitragsordnung.
Durch das rege Vereinsleben mit regelmĂ€ĂŸigen Veranstaltungen und Weiterbildungen der Radio-Begeisterten wuchs der Verein rasch auf 122 Mitglieder an. Auf der zweiten Mitgliedervollversammlung am 22.06.1998 wurde das Redaktions- und Programmstatut verabschiedet. Die Mitglieder einigten sich hier auch auf den endgĂŒltigen Namen „bermuda.funk – Freies Radio Rhein-Neckar e.V.“. Mit der Anschaffung einer technischen Erstausstattung fĂŒr einen digitalen Schneideplatz im Dezember 1998 ging es einen großen Schritt in Richtung Radiopraxis mit der Produktion erster Radiojingles und Sendungen.
In den kommenden zwei Jahren stehen auch gleich die nĂ€chsten JubilĂ€en an: Am 03.04.1999 sendeten zum ersten Mal bermuda.funk-Mitglieder aus den RĂ€umen des Querfunks in Karlsruhe. „Drei, zwei, eins, yeahhhh!“. Mit diesen Worten ging der bermuda.funk am 08.10.1999 um 0:00 Uhr erstmals im Mannheimer Stadthaus N1 auf Sendung – und war als „festival.radio“ beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg elf Tage lang on air. Zur einjĂ€hrigen Geburtstagsfeier trat ĂŒbrigens der Mannheimer Comedian BĂŒlent Ceylan auf ...
Zum offiziellen Sendestart im November 2000 nahm der bermuda.funk seinen Sendebetrieb aus dem damals noch winzigen Studio in der Alten Feuerwache auf. Gesendet wurde zunĂ€chst auf der UKW-Frequenz 105,4 MHz in Heidelberg und Umgebung und seit Dezember 2003 auch auf der 89,6 MHz in Mannheim. 2012 bezog der bermuda.funk zusĂ€tzliche barrierefreie RĂ€ume im Kreativzentrum Altes Volksbad in der Neckarstadt-West. Dort befinden sich ein Raum fĂŒr Workshops und Sitzungen sowie ein Vorproduktionsstudio.
Mittlerweile hat der gemeinnĂŒtzige Verein ĂŒber 300 Mitglieder, wovon sich etwa die HĂ€lfte aktiv im Radiobetrieb engagiert. Rund 100 Sendungen von mehr als 120 Sendenden sind regelmĂ€ĂŸig on air.

Der bermuda.funk teilt sich die Frequenzen mit dem Campusradio radioaktiv. Wir senden 122 Stunden in der Woche und radioaktiv 46 Stunden in der Woche. Im Internet ist unser Programm rund um die Uhr zu hören. Außerdem können die Sendungen des bermuda.funk 7 Tage lang in der Mediathek nachgehört werden.

01.05.2018

Neue Sendung: MĂ€rchenstunde

ErzĂ€hle mir doch keine MĂ€rchen ... die Bilder im Kopf, das perfekte Kopfkino ... MĂ€rchenwelt, rund um den Globus ... fĂŒr Alt und Jung ... das Stichwort „MĂ€rchen“: Was fĂ€llt Dir dazu ein? Also sofort bermuda.funk einschalten ... es war einmal ... oder ist es immer noch? MĂ€rchenstunde.

Sendezeiten und weitere Infos

AKTUELLE BEITRÄGE

19 Dec 2018 09:54:52
Ursprung der israelischen Atombombe (Serie 428: sonar -zeitlos-)
anhören
17 Dec 2018 15:29:02
grenzenlos dez 2018: 3 Reden am Internationalen Tag der Menschenrechte - Liste Todesursache Flucht - Lesung Neue Klassenpolitik (Serie 323: Grenzenlos)
anhören
14 Dec 2018 00:40:08
Überwachung im Quadrat, oder: Warum hat das Ding keinen Namen?
anhören
10 Dec 2018 17:35:34
Menschenrechte fĂŒr alle - Gesellschaft ohne Ausbeutung,Kriege,Rassismus und Sexismus (Serie 323: Grenzenlos)
anhören

VERANSTALTUNGSTIPPS

21.01.2019 (19:00)
bermuda.funk RĂ€ume, Alte Feuerwache, Eingang Nord

Infoabend fĂŒr Radioneulinge

Alle zwei Monate stellt sich der bermuda.funk in Wort, Bild und vor allem auch Ton vor: Infos zu Freien Radios, zu bermuda.funk-Geschichte und ... weiterlesen »

WORKSHOPS

22.01.2019 (19:00)
Altes Volksbad, bermuda.funk RĂ€ume im Erdgeschoss

Fotos: die neue Rechtslage durch die DSGVO

Abendworkshop: Seit dem 25. Mai 2018 gelten die neue EuropĂ€ische Datenschutzgrundverordnung DSGVO und das daran angepasste Bundesdatenschutzgesetz. Dadurch hat sich einiges geĂ€ndert bei der Rechtslage fĂŒr Fotografieren ... weiterlesen »

26.01.2019 (10:00)
Altes Volksbad, bermuda.funk RĂ€ume im Erdgeschoss

EinfĂŒhrungsworkshop Teil I

Die Lizenz zum Senden: Der kostenlose EinfĂŒhrungsworkshop vermittelt an zwei Samstagen den Einstieg in die Freie Radioarbeit – von der Geschichte des Freien Radios ĂŒber die Organisationstruktur des bermuda.funk und  ... weiterlesen »

02.02.2019 (10:00)
Altes Volksbad, bermuda.funk RĂ€ume im Erdgeschoss

EinfĂŒhrungsworkshop Teil II

Teil II der EinfĂŒhrung – nur fĂŒr Teilnehmer*innen von Teil I.

Im zweiten Teil des EinfĂŒhrungsworkshops werden unter anderem die in der Woche zuvor produzierten ProbebeitrĂ€ge gemeinsam angehört!

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KONZERTE

Die Musikredaktion verlost regelmäßig 2 x 2 Eintrittskarten zu Konzerten in der Region. Einfach eine Mail mit Datum und Namen der Band an musik [at] bermudafunk.org schicken und gewinnen!

22.12.2018 (20:30)
Café Central Weinheim

Ahab

Doom Metal

VVK € 20,80

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