Livestream

Im Moment läuft:

5 Uhr: Sweden-Pop and J-Pop and more
Maria und Ayuko senden im monatlichen Wechsel schwedische bzw. japanische Popmusik und mehr von klassisch bis aktuell, alt bis neu. Dazu gibt es Infos ĂĽber die jeweilige Kultur. In deutscher, schwedischer, japanischer und englischer Sprache.

Danach läuft:

6 Uhr: Sonar Do-16
Das regionale Infomagazin peilt die neuesten Entwicklungen und skurrile Nebensächlichkeiten im bermuda.dreieck an und ortet Highlights.

7 Uhr: Sonar Do-17
Das regionale Infomagazin peilt die neuesten Entwicklungen und skurrile Nebensächlichkeiten im bermuda.dreieck an und ortet Highlights.

8 Uhr: PRESSING
Die andere Sportsendung! 1 X monatlich Rassismus, Antisemitismus, Xeno-und Homophobie abgrätschen! Pressing macht Druck!

MonatsĂĽbersicht ĂĽber alle Sendungen


Das bermuda.funk-Lexikon

Dieses Lexikon ist Teil des bermuda.funk-Newsletters und wächst mit jeder neuen Ausgabe.

/// A

Anfänge

Der bermuda.funk, das Freie Radio Rhein-Neckar e.V., wurde als Initiative im Jahr 1998 gegrĂĽndet. Im Oktober 1999 waren wir zum ersten mal als "festival.radio" beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg elf Tage lang on air. Seit November 2000 sendet der bermuda.funk aus der Alten Feuerwache auf der UKW-Frequenz 105,4 MHz in Heidelberg und Umgebung und seit Dezember 2003 auch auf der 89,6 MHz in Mannheim.
Der bermuda.funk teilt sich die Frequenzen mit dem Campusradio radioaktiv. Wir senden 122 Stunden in der Woche und radioaktiv 46 Stunden in der Woche. Im Internet ist unser Programm rund um die Uhr zu hören. 
Seit 15 Jahren leben wir gegen alle Widerstände den Traum vom Freien Radio. Mittlerweile hat der gemeinnĂĽtzige Verein ĂĽber 300 Mitglieder, wovon sich etwa die Hälfte aktiv im Radiobetrieb engagiert. Rund 100 Sendungen von mehr als 120 Sendenden sind regelmäßig on air.

AFF

Das ist die Abkürzung für Assoziation Freier GesellschaftsFunk. Die AFF ist der Landesverband der Freien Radios in Baden-Württemberg. Regelmäßig gibt es Treffen zu Radiothemen und Medienpolitik. Einmal im Jahr findet am Bodensee das Radiocamp statt, ein Treffen für alle, die sich für freie Radioarbeit interessieren, mit Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen.

www.aff-bawue.org

 

/// B

bermuda.funk

Der bermuda.funk, das Freie Radio Rhein-Neckar e.V., wurde als Initiative im Jahr 1998 gegründet. Im Oktober 1999 waren wir zum ersten Mal als „festival.radio“ beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg elf Tage lang on air. Seit November 2000 sendet der bermuda.funk aus der Alten Feuerwache auf der UKW-Frequenz 105,4 MHz in Heidelberg und Umgebung und seit Dezember 2003 auch auf der 89,6 MHz in Mannheim. 2012 bezog der bermuda.funk zusätzliche barrierefreie Räume im Kreativzentrum Altes Volksbad in der Neckarstadt- West. Dort befinden sich ein Raum für Workshops und Sitzungen sowie ein Vorproduktionsstudio.
Seit fünfzehn Jahren leben wir gegen alle Widerstände den Traum vom Freien Radio. Mittlerweile hat der gemeinnützige Verein über 300 Mitglieder, wovon sich etwa die Hälfte aktiv im Radiobetrieb engagiert. Rund 100 Sendungen von mehr als 120 Sendenden sind regelmäßig on air.

Bespitzelung

Dass emanzipatorische Bewegungen immer wieder von staatlichen "Sicherheitsorganen" ins Visier genommen werden, ist traurige Wahrheit. Dass dabei gelegentlich auch sogenannte "verdeckte Ermittler*innen" eingesetzt werden auch. Leute also, die sich unter falscher Identität einschleichen, Freundschaften schließen, manchmal sogar Liebesbeziehungen eingehen, um an Informationen zu gelangen. Dass dabei die wichtigsten grundgesetztlich garantierten Rechte der Bespitzelten ganz erheblich verletzt werden, ist klar, ganz zu schweigen von psychischen Folgen. Die Bespitzelung von linken Gruppen in Heidelberg wurde gerade (trotz massiver Rückendeckung für den Einsatz durch das SPD-geführte Innenministerium) für vollkommen rechtswidrig erklärt (http://spitzelklage.blogsport.de/). In Hamburg wurde im Rahmen eines solchen Spitzel-Einsatzes auch das Freie Radio in Hamburg, das Freie Sender-Kombinat (FSK) bespitzelt. Doch nicht nur bespitzelt hat die Ermittlerin das FSK, sie hat auch gesendet.Mehr Infos dazu gibt es in der Presseerklärung des FSK. Grundrechte? Pressefreiheit? Ja ja … . Und was sollen diese Institutionen noch mal schützen? Rechte?

Bundesverband der Freien Radios BFR

Der Bundesverband der Freien Radios (BFR) ist unermüdlich im Einsatz, um auf Länder-Ebene die Freien Radios zu unterstützen. Seine ehrenamtlichen Aktiven bemühen sich, der Landespolitik und den Landesmedienanstalten durch den Verweis auf andere Bundesländer und die Empfehlungen der EU zu verdeutlichen, dass die Freien Radios anerkannt und gefördert werden müssen. Außerdem organisiert der BFR den regelmäßigen Austausch der Freien Radios über Mailinglisten ,regelmäßige virtuelle Koordinations-Treffen und den jährlichen BFR-Kongress (Zukunftswerkstatt Community-Media, siehe oben.). Auch sehr wichtig: Der BFR betreibt den Server für den Programmaustausch der Freien Radios freie-radios.net.

BĂĽro

Das Büro des bermuda.funk befindet sich neben den Sendestudios in der Alten Feuerwache in Mannheim. Ansprechpartner*innen während der Bürozeiten sind die drei fest Angestellten des bermuda.funk, die sich anderthalb Stellen teilen - mehr lässt die finanzielle Ausstattung des Radios leider nicht zu. Ihr findet das zu wenig? Dann werdet Mitglied im Freien Radio Rhein-Neckar. Keine Sorge, denn ...

bezahlen

... muss man nicht viel, wenn man im bermuda.funk eine eigene Radioshow machen möchte. Die Mitgliedschaft kostet jährlich 60 €, für Menschen mit geringem Einkommen 30 € und für Familien, Vereine und Intiativen 75 €. Wenn jemand nur sehr wenig oder kein Geld hat, so ist es auch möglich, sich vom Mitgliedsbeitrag befreien zu lassen. Natürlich kann man die Idee des Freien Radios auch unterstützen, wenn man keine eigene Sendung hat. Das werbefreie Radio Rhein-Neckar finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördergeldern und kann nur mit eurer Hilfe auf lange Sicht unabhängig existieren. Die Grundfinanzierung läuft über die Landesanstalt für Kommunikation Baden Württemberg.
Auf unserer Homepage kann man ĂĽbrigens ganz einfach auch online Mitglied werden!

 

/// C

CMFE

CMFE ist das Kürzel für das Community Media Forum Europe, dem Europäischen Verband der Community-Medien. Da die EU durch ihre Gesetzgebung auch für die einzelnen Staaten immer relevanter wird, war es nur logisch, dass es einen Europa-Verband der Community-Medien geben muss. Der Verband wurde im Jahr 2004 in Halle (Saale) gegründet. Der bermuda.funk ist zwar nicht direkt Mitglied, aber er ist Mitglied im Bundesverband der Freien Radios, der wiederum Mitglied ist.

Charmant ...

... ist im Freien Radio so einiges. Zum einen wäre da das Programm zu nennen: immer anders, mal kuschlig, mal mit Ecken und Kanten, mal perfekt und mal eben genau das nicht. Mit dem weitverbreiteten Dudelfunk hat Freies Radio ungefähr so viel gemeinsam wie ... sagen wir mal ... Strohhalme mit Spaghetti. Eines ist es jedenfalls nicht: langweilig. Statt stets gut gelaunten Spaßmaschinen mit austauschbaren Moderationsstil sitzen im Freien Radio Menschen mit eigenen Köpfen hinter den Mikrofonen. Regionaltypische Aussprache, sich heillos in Moderationsfäden verheddern und live über nicht funktionierende Technik rätseln - auch das macht den Charme des Freien Radios aus.

Chillen

Entspannt abhängen kann man natürlich zu vielen Sendungen des bermuda.funk - für den nötigen Wohlfühlfaktor sorgen allein schon die sympathischen Moderator*innen. Aber im Ernst: Als gleichförmiges Hintergrundrauschen eignet sich das Freie Radio nicht, dazu sind unsere Sendenden einfach zu individuell. Als Hörer*in des bermuda.funk muss man aktiv werden und tiefer in das Programm eintauchen. Bei der Suche nach Lieblingssendungen stößt man dann aber auch auf Perlen, die ganz neue Horizonte eröffnen können.

 

/// D

Durchhörbarkeit

Dieses selbst etwas sperrig klingende Wort ist Kennzeichen eines Radioprogramms, das eben genau das – nämlich sperrig - nicht ist. Ziel ist eine einheitliche, auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnittene "Farbe", die nicht selten von kommerziellen Interessen beeinflusst ist. Das Programm des Freien Radios ist da ganz anders: ohne Werbung, individuell, einzigartig, in verschiedenen Sprachen und Stilen, mit unterschiedlichen Meinungen, manchmal unbequem und eben nicht "durchhörbar" - was in der Regel meint, dass Radio als angenehmes Nebengeräusch den ganzen Tag durchdudeln kann, ohne die Hörer*innen über die Maßen zwischendurch aufzuschrecken. Letzteres können und wollen wir nicht leisten: Da wir einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zum Radiomachen bieten möchten, muss man bei uns keine besonderen (Qualitäts-)Standards erfüllen – bei uns kann zum Beispiel jede*r reden, wie ihm oder ihr der Schnabel gewachsen ist. Auch die Musikauswahl deckt die ganze Bandbreite des persönlichen Geschmacks ab und reicht von Punk über Jazz und Pop bis zur Klassik.
Zugegeben, Freies Radio ist eine Herausforderung: Immer wieder muss man sich als Hörer*in auf neue Stimmen und Inhalte einstellen und das Radio gezielt ein- und manchmal auch ausschalten. Die Belohnung ist ein facettenreiches Programm, das nicht im von kommerziellen Interessen dominierten Mainstream mitschwimmt, sondern von Persönlichkeiten mit eigenen Meinungen und einem ganz eigenen Geschmack gestaltet wurde – und eben deshalb neue Welten eröffnet.

Damen und Herren

... sind die Kategorien, in die Menschen gewöhnlich einsortiert werden – auch wenn sie sich zum Beispiel keinem dieser Geschlechter eindeutig zuordnen lassen oder wollen. Inzwischen setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass "Geschlecht" ein Kontinuum zwischen den Polen "weiblich" und "männlich" ist und daher unzählige Erscheinungsformen aufweist - und für genau diesen Freiraum steht das Sternchen*. Unnötig zu erwähnen, dass im Freien Radio jede*r unabhängig vom Geschlecht und sexuellen Präferenzen senden kann. Und gegen Sexismus haben wir auch was.

Digital

Tocotronic. Und sonst? OK, auch sonst ist die Digitalisierung der Welt tatsächlich ein Phänomen, das unseren Alltag umgewälzt hat und immer noch umwälzt. Einiges ließe sich hier über das Radio als analoges (und angeblich altes) Medium und das Internet als (nicht mehr ganz so neues) digitales Medium sagen. Aber das führte zu weit, viel zu weit. Um im Nahbereich zu bleiben: Beim bermuda.funk gab's von Anfang an natürlich auch schon digitale Technik. Auch 2000 (als wir auf Sendung gingen) gab's schon Computer und auch dieses berüchtigte Internet wurde schon fleißig genutzt. Nach nicht allzu langer Zeit gab's im bermuda.funk dann auch schon einen Server, der unser Programm aufzeichnete. Inzwischen gibt's ein ganz zentrales digitales Element in unserem Sender: Die Jukebox. Eine Software, die das Programm aufzeichnet und zu gegebener Zeit auch Wiederholungen abspielt. Auch im Büro wird kräftig digital vernetzt zusammengearbeitet. Außer in den Studios kommen auf unseren Rechnern übrigens überall Linux-Distributionen zum Einsatz. Unsere Audio-Technik ist zwar noch weitgehend analog (Mischpulte, Plattenspieler, Tapes, etc.), aber auch hier gibt es einen Trend zur Digitalisierung. Unser Audio-Signal wurde früher als Audio-Signal über eine Standleitung der Telekom zum Sender geschickt, derzeit digital über die Standleitung. Zukünftig soll das Signal sogar über das Internet zum Server geschickt werden, was Kosteneinsparungen mit sich brächte, allerdings aber auch den riesigen Nachteil einer erheblichen Latenz (Verzögerung) auf dem Weg zum Sender. Auf alle Fälle sind wir immer sehr interessiert an Leuten, die gerne beim bermuda.funk in der Technik-Gruppe mitarbeiten wollen. Da gibt's sowohl analog als auch digital genug zu tun (neudeutsch: spannende Herausforderungen). Aktuell zum Beispiel bei der Einrichtung eines digitalen Audio-Routers, mit dessen Hilfe u.a. gesteuert wird, welches Studio auf Sendung ist.

Doppelt

... hält besser. Deswegen gibt es seit 2012 nicht nur die bermuda.funk-Räume in der Alten Feuerwache (Livesende- und Vorproduktionsstudios 1 und 2, Büro, bermuda.lounge), sondern auch die barrierearmen Räume im Alten Volksbad. Hier finden sich ein Workshop- und Sitzungsraum sowie ein Vorproduktionsstudio (Studio 3), das im Jahr 2013 in Betrieb genommen wurde. In allen drei Studios können rund um die Uhr Sendungen und Beiträge produziert werden. Apropos Radio-Produktion: Auch hier hat sich das Motto „doppelt hält besser“ bewährt: Besser einmal zu viel Datensicherung betreiben als einmal zu wenig! Im täglichen Sendebetrieb übernimmt das übrigens ein Automat: Die in die Jahre gekommene „Jukebox“ (mehr dazu beim Buchstaben „J“) gewährleistet immer noch zuverlässig, dass unsere Live-Sendungen aufgezeichnet werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen. Und immer während live eine Sendung gemacht wird, läuft im Hintergrund die Wiederholung der letzten Sendung.

 

/// E

Effektivität und Effizienz

Gern und häufig wird in einer auf Gewinnmaximierung ausgerichteten (Arbeits-und Finanz-)welt von „Effektivität" und „Effizienz“ gefaselt. Dem möchten wir keinesweg nachstehen! Denn folgt man der Definition des US-amerikanischenr Ökonomen Peter Drucker auf Wikipedia, laut derer Effektivität heißt „die richtigen Dinge tun“ und Effizienz „die Dinge richtig tun“, dann ist der bermuda.funk quasi ein Paradebeispiel für beides: Zum einen tut das Freie Radio Rhein-Neckar ohne Zweifel „die richtigen Dinge“: Er ermöglicht Menschen – egal, ob alt oder jung, arm oder reich, ob männlich, weiblich oder alles von beidem, ob deutsch oder nicht – mit ihrer Meinung in einem öffentlichen Medium präsent zu sein. Zum anderen betreiben wir seit nunmehr über 15 Jahren mit einer recht geringen finanziellen Ausstattung (die gerade mal die Technik, die Nebenkosten und 1,3 Arbeitstellen abdeckt) einen Radiosender. Setzt man Kosten und Nutzen in Beziehung zueinander, so ist das tatsächlich sehr effizient. Und richtig sowieso.

Einfall

Für interessante Radio-Sendungen braucht es nicht nur irgendwie nette Musik, sondern auch mindestens einen Einfall, wie sie präsentiert werden soll. Auch Radio-Machen ist ein mehr oder minder künstlerischer Prozess, für den Inspiration enorm wichtig ist. Ihr wisst, was gemeint ist, wenn ihr den bermuda.funk hört. Sehr häufig gibt’s gute Ideen, aber manchmal muss es auch eine Sendung von der Stange sein, weil die ehrenamtlich Sendenden auch noch ein „normales“ Leben haben, das seinen Tribut fordert.

Einfalt ...

... ist erstmal nichts Schlechtes. Denn ursprĂĽnglich bedeutete „Einfalt“ ein Ungeteiltsein im Gegensatz zu einer „Vielfalt“. Heute steht der Begriff im positiven Sinn fĂĽr Arglosigkeit und GutmĂĽtigkeit, im negativen Sinn fĂĽr geistige Beschränktheit. Auch wenn das Freie Radio fĂĽr eine Vielfalt (an Menschen, Meinungen und Musik ...) steht, so haben wir keineswegs etwas gegen Einfalt – aber durchaus etwas gegen jene Form von Dummheit, die sich eine rĂĽckwärtsgewandte Einförmigkeit auf die schwarz-rot-weiĂźen Fahnen schreibt. Und deshalb legen wir größten Wert darauf, dass Menschen im bermuda.funk nicht wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe oder Staatsangehörigkeit, ihrer sexuellen Orientierung, wegen körperlichen oder geistigen Gebrechen und Merkmalen, ihrer äuĂźeren Erscheinung, ihres Alters oder ökonomischen Situation diskriminiert werden. Im Gegenteil: je bunter, desto lieber!

Engagement

Das Freie Radio Rhein-Neckar ist das, was seine Mitglieder aus ihm machen: Ihr Engagement ist eine wesentliche Säule des bermuda.funk. Nicht nur, dass das Programm von den Sendenden ehrenamtlich und unbezahlt gestaltet wird – auch im Vorstand, in der Technik, der Musikredaktion, der Öffentlichkeitsarbeit und der Workshopgruppe engagieren sich die Mitglieder unentgeltlich in ihrer Freizeit. Ohne sie gäbe es das Freie Radio Rhein-Neckar nicht (mehr). Vielen Dank dafür!

Du möchtest dich im bermuda.funk engagieren? Zum Beispiel in einer der Redaktionen, in der Technik-Gruppe oder einfach so?
Dann schreib eine Mail an info [at] bermudafunk.org, wir freuen uns!

 

/// F

Finanzen

Der bermuda.funk finanziert sich aus Mitteln der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) und den Beiträgen seiner Mitglieder. Darüber hinaus unterstützt die Stadt Mannheim das Freie Radio Rhein-Neckar durch die mietfreie Überlassung der Räume in der Altern Feuerwache und im Alten Volksbad.
In Baden-Württemberg gibt es zehn Freie Radios. Sie erhalten eine Förderung durch die Landesanstalt für Kommunikation (LFK). Da sich die LFK aus GEZ-Gebühren finanziert, lässt sich errechnen, dass die Freien Radios mit 0,16 % der GEZ-Gebühren in Baden-Württemberg gefördert werden.
Die finanzielle Ausstattung des bermuda.funk reicht gerade für die Technik, Nebenkosten und 1,3 Arbeitsstellen (die sich drei Leute teilen). Viele Projekte, Ideen und notwendige technische Verbesserungen können daher gar nicht, nur mit Verzögerung oder als Sparvariante umgesetzt werden. Sprich: Ohne das unbezahlte ehrenamtliche Engagement der Mitglieder würde der bermuda.funk schon lange nicht mehr existieren. Daher freuen wir uns über neue Mitglieder, die die Idee des Freien Radios auch finanziell unterstützen wollen. Die Mitgliedschaft kostet pro Jahr regulär 60 €, für Initiativen und Familien 75 € und für Leute mit wenig Geld 30 €. Geld- und Sachspenden sind uns ebenfalls willkommen! Und natürlich jede*r, der*die sich im Freien Radio engagieren möchte.
Auf unserer Homepage kann man ganz einfach Mitglied werden!

Funken

Im Freien Radio wird nicht etwa "ge-radiot", sondern "ge-funkt". Wer es genau wissen will: "Funktechnik ist ein Begriff für die Methode, Signale aller Art mit Hilfe modulierter elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich Radiowellen drahtlos zu übertragen." Der Dank für diese Definition geht an Wikipedia – ein Projekt, das wie die Freien Radios aus dem Enthusiasmus weniger entstanden und dessen Ziel es ist, freien Zugang zu schaffen: Wikipedia zu Wissen, die Freien Radios zum Medium Radio. Beide sind schöne Beispiele dafür, wie ein kleiner Funke ein großes Feuer entfachen kann, das von dem freiwilligen Engagement Vieler am Brennen gehalten wird. Leider reichen die Radiowellen des bermuda.funk auf den Frequenzen 89,6 MHz für Mannheim und 105,4 MHz für Heidelberg nicht sehr weit über die Grenzen der Region hinaus (die Gründe dafür findet ihr weiter unter bei "Frequenzen"). Im Internet "funkt" der bermuda.funk jedoch 24 Stunden am Tag in die ganze weite Welt. Im Freien Radio wird aber nicht nur gefunkt, sondern auch diskutiert, gefeiert und gelacht – bis die Funken fliegen ...

Frauen

… sind auch in den Freien Radios leider immer noch unterrepräsentiert. Beim bermuda.funk wurde mal genauer hingeguckt: Es gibt 31 aktiv sendende Frauen (gegenüber 87 Männern), also etwa ein Viertel Frauen und drei Viertel Männer (Stand April 2016). In der Technikgruppe gibt es zurzeit keine aktiven Frauen. Vielleicht hilft ja bei der Gestaltung der Zukunft, auch mal in die Vergangenheit zu blicken: Beim diesjährigen Radiocamp gibt es eine Veranstaltung „'Frauenfunk' - Eine historische Betrachtung. Von der Weimarer Republik bis heute“, in der auf die Entwicklung von Sendungen von Frauen (bzw. „Frauen“, wie es in der Ankündigung heißt) und ihren Positionen innerhalb der Sender seit der Weimarer Republik geblickt wird, um anschließend zu schauen, wie es mit „Frauen“ und Radio im Kontext anderer Länder, „Kultur“kreise und gesellschaftlicher Anordnungen aktuell aussieht, auch mit Fokus auf die Freien Radios. Klar ist jetzt schon, generell fürs Freie Radio, aber auch speziell für den bermuda.funk: Ob Frauen oder „Frauen“ – ran an die Mikros, ran an die Technik!

Freiheit, frei, Freies Radio

Was ist eigentlich das Freie am freien bzw. gerne auch groß geschrieben Freien Radio? Frei von wem oder was? Oder geht es gar um Freiheit? Gerne wird hier mit programmatischen (frei von Werbung, frei von Quoten) oder idealistischen Hinweisen argumentiert. In der Charta des Bundesverbands freie Radios heißt es dazu in der Präambel: „Freie Radios agieren mit einem emanzipatorischen Anspruch im Sinne gesellschaftlicher Gleichheit und individueller Freiheit. Ziel des Bundesverbandes Freier Radios ist es, allen Menschen in diesem Sinne den Zugang zum Rundfunk und Radioinitiativen den Zugang zu Sendelizenzen zu ermöglichen. Freie Radios arbeiten aktiv am Abbau von Diskriminierungen und stellen diesen das Modell der konkurrenzfreien, solidarischen Assoziation entgegen.“
Freies Radio ist dabei immer auch ein Prozess – die Diskussionen darüber, was frei heißt, was die Freiheit des Freien Radio alles umfasst, hören nicht auf und werden immer wieder aufs Neue angestoßen. Die Grundpfeiler stehen jedoch fest: Die Freien Radios haben eine Form des Selbstverständnisses, beim bermuda.funk das Programmstatut, in dem klar umrissen wird, was NICHT gesendet werden darf. Meinungsfreiheit heißt eben nicht, über die Plattform Freies Radio ausschließende, diskriminierende Inhalte verbreiten zu können.
Immer wichtiger wird zugleich in vielen freien Radios die Barrierefreiheit – etwa in der Form von barrierefreien oder barrierearmen Sendestudios... Im bermuda.funk gab es von 2014 bis 2015 ein Projekt und mittlerweile eine regelmäßige Sendung zum Thema. Infos und Kontakt über einfach@bermudafunk.org.

Frequenzen

Der bermuda.funk darf zwei Frequenzen benutzen, die – im Vergleich zu den Frequenzen von anderen Sendern – lächerlich schwach sind. Leider können wir selbst daran nicht wirklich etwas ändern. Die Landesmedienanstalten schreiben laut jeweiligem Landesmediengesetz Frequenzen für bestimmte private Radio-Veranstalter aus. Da das Rundfunkrecht Landesrecht ist, gibt es in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedliche Radio-Landschaften, je nachdem, was das jeweilige Landesmediengesetz vorsieht. In Baden-Württemberg unterscheidet das Landesmediengesetz in Rundfunkprogramme, die bei der Ausweisung und Zuweisung von Übertragungskapazitäten vorrangig berücksichtigt werden müssen und solche, die berücksichtigt werden können. Ratet mal, zu welcher Kategorie die Freien Radios (auch nach einer grün-roten Legislaturperiode) zählen.
Hinzu kommt, dass Mannheim im Drei-Länder-Eck Hessen/ Rheinland-Pfalz/ Baden-Württemberg liegt. Da die einzelnen Bundesländer jeweils "ihre" eigenen privat-kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme haben, und Radiowellen sich nicht um Landesgrenzen scheren, ist im Frequenzraum hier in Mannheim sehr viel geboten und – andersrum – wenig freier Platz vorhanden.
Bei unserer ersten Lizenzierung im Jahr 2000 wurde uns die Heidelberger Frequenz 105,4 MHz mit 50 Watt Leistung zugeteilt. Drei Jahre später, nachdem der SWR seine Blockade (wir könnten seine Pfälzer Frequenz 89,9 MHz stören) aufgegeben hatte, kam die Mannheimer Frequenz 89,6 MHz mit 100 Watt Leistung und zur Stadt hin abgeschirmtem Sender hinzu. Zum Vergleich: Die Frequenzen der privat-kommerziellen Rundfunkveranstalter fangen in der Regel nicht unter 1.000 Watt an und der besagte Pfälzer SWR-Sender sendet mit 10.000 Watt. Deshalb senden wir auch in Mono, weil unser Sendesignal damit ein wenig weiter entfernt noch störungsarm empfangen werden kann.

 

/// G

GEMA

Wenn sich nicht vor rund 170 Jahren ein Mann geweigert hätte, sein Getränk zu bezahlen, gäbe es die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte GEMA möglicherweise gar nicht. Aber bevor wir eine Zeitreise zu den Anfängen der Verwertungsgesellschaften machen, muss zunächst geklärt werden, für was diese GEMA überhaupt gut ist: Musikschaffende – Komponist*innen und Textdichter*innen – haben ein gesetzlich verbrieftes Recht auf angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke. Aufgabe der GEMA ist es, für ihre Mitglieder einen Teil dieser Nutzungsrechte, die so genannten Zweitverwertungsrechte, wahrzunehmen. Wer daher in Deutschland in der Öffentlichkeit Musik abspielen oder aufführen möchte, muss vorab entweder die Rechter bei den Urheber*innen oder Rechteinhabern einholden oder eine Lizenz bei der GEMA beantragen. Auch der bermuda.funk hat einen solchen Lizenzvertrag mit der GEMA, der es den Sendenden erlaubt, GEMA-pflichtige Musik zu spielen. Aber was hat das alles mit dem oben erwähnten Getränk bzw. mit gesüßtem Wasser zu tun? Zuckerwasser war Mitte des 19. Jahrhunderts ein angesagtes Modegetränk, das unter anderem im Café „Les Ambassadeurs“ ausgeschenkt wurde. Der Chanson-Komponist Ernest Bourget stellte nicht nur fest, dass die Musik und die daraus resultierende gute Stimmung den Konsum dieses Getränkes ankurbelte, sondern auch, dass diese Musik von ihm stammte – und ohne seine Einwilligung gespielt wurde. Da er kein Geld für die Aufführung seiner Musik erhalten hatte, verweigerte Bourget folgerichtig die Bezahlung des Zuckerwassers. In dem darauf folgenden “Zuckerwasser-Prozess” wurde dem Besitzer des „Les Ambassadeurs“ untersagt, die Werke des Komponisten ohne dessen Erlaubnis zu spielen. Darüber hinaus wurde er verpflichtet, die Aufführung der Musik angemessen zu entlohnen. Das Urteil legte den Grundstein für die erste Verwertungsgesellschaft der Welt SACEM, nach deren Vorbild in Deutschland ähnliche Organisationen und 1915 schließlich die GEMA gegründet wurden.

Mehr Informationen gibt es unter www.gema.de

GEZ

Vielleicht kann sich der*die eine oder andere noch an die Zeiten erinnern, als der (mal mehr, mal weniger nette) Mensch von der Gebühreneinzugszentrale an der Tür klingelte und nach der Existenz von Radio- und Fernsehgeräten forschte. Die Frage war: Ableugnen oder alles zugeben? Angeblich konnte die GEZ ja versteckte Geräte mit speziellen Richtmikrofonen aufspüren ... Also doch lieber zahlen? Diesen Gewissenskonflikt muss niemand mehr austragen: Seit dem 01.01.2013 heißt die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice” und das oben erwähnte Gebührenmodell wurde durch ein Beitragsmodell ersetzt, in dem pro Wohnung (egal, wie viele Menschen und Radiogeräte dort wohnen) 17,50 € gezahlt werden müssen. Davon werden nicht nur ARD, ZDF und Deutschlandradio finanziert, sondern zu einem winzigwinzigklitzeklitzekleinen Teil auch der bermuda.funk. Genauer: Die zehn Freien Radios in Baden-Württemberg werden mit 0,16 % der GEZ-Gebühren von der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) gefördert. Da dem Ganzen die Idee eines solidarischen Finanzierungsmodells zugrunde liegt, müssen auch Leute zahlen, die gar kein Radio und/oder Fernsehgerät besitzen (aber nicht selten die Sendungen über einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone empfangen). Und die womöglich das aus diesen Mitteln finanzierte Programm in weiten Teilen flach und oberflächlich finden (das der Freien Radios natürlich ausgenommen). Nutzt alles nix: Der Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig, wie das Bundesverwaltungsgericht im März 2016 bestätigt hat.

Mehr Infos gib es unter www.rundfunkbeitrag.de

Gesamtredaktion

Die Gesamtredaktion ist – wie bei "Gremien" beschrieben – ein sehr wichtiges Gremium. Bei ihren monatlichen Sitzungen werden sämtliche Entscheidungen rund um den Sendeplan getroffen: Aufnahme neuer Sendungen, Sendeplatz-Verschiebungen, Sondersendungen, Sendekritik und manchmal sogar Sanktionen gegen Sendende, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen oder gegen die Statuten verstoßen.
Mitglieder der Gesamtredaktion sind alle aktiven bermuda.funker*innen. Insofern ist die Gesamtredaktion das Gremium, das die größte Gruppe der bermuda.funker*innen nicht nur repräsentiert, sondern tatsächlich beinhaltet. Jede*r kann mitbestimmen. Deshalb ist die Gesamtredaktion auch mehr als nur das Gremium, das sich mit Sendeinhalten auseinandersetzt. In der Vergangenheit gab es teils heftige Auseinandersetzungen darüber, für was die Gesamtredaktion genau zuständig sei. Inzwischen ist die bewährte Praxis, dass alle größeren Entscheidungen mit weitreichenden Folgen auch in der Gesamtredaktion besprochen und beschlossen werden – oft auf Basis eines Vorstandsvorschlags.
Gelegentlich gründet die Gesamtredaktion Arbeitsgruppen, die sich intensiver um einzelne Themen kümmern und der Gesamtredaktion dann wieder Vorschläge zur Beschlussfassung unterbreiten. Aktuell gibt es eine solche Arbeitsgruppe, die die Struktur unseres Sendeplans kritisch unter die Lupe nimmt und gleichzeitig ermitteln soll, was unsere Hörer*innen denn wann genau hören wollen.

Gremien

Da es beim bermuda.funk keine*n Chef*in gibt, aber doch die ein oder andere Entscheidung getroffen werden muss, gibt es Gremien. Je nach Definition lässt sich der bermuda.funk sogar als basisdemokratisch beschreiben. Doch der Reihe nach. Das wichtigste Gremium des bermuda.funk ist die Mitgliederversammlung. Da der bermuda.funk als Verein strukturiert ist, ist die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung das Gremium mit den weitreichendsten Entscheidungskompetenzen. Bei der Mitgliederversammlung wird der siebenköpfige Vorstand gewählt, der sich zweiwöchentlich trifft und den Verein offiziell nach außen vertritt.
Wichtig für die Vereinsorganisation sind auch die Vereinsressorts. Das sind Arbeitsgruppen zu zentralen Themen, in denen jede*r mitmachen kann: Öffentlichkeitsarbeits-, Technik- und Workshop-Gruppe. Da der bermuda.funk aber nicht ein x-beliebiger Verein ist, sondern ein Radiosender, gibt es auch Gremien, die sich mit den Programminhalten befassen. Das wichtigste ist die Gesamtredaktion, bei der alle aktiven bermuda.funker*innen Mitglied sind. Näheres dazu oben bei "Gesamtredaktion".
Neben der Gesamtredaktion gibt es noch verschiedene „Fachredaktionen”. In den Fachredaktionen können alle aktiven bermuda.funker*innen mitmachen. Aktuell gibt es die Musik-, die Kultur- und die Politikinfo- bzw. Sonar-Redaktion. Eher minder als mehr aktiv sind die Sport-Redaktion und die Redaktion „Seltsame Dinge”. Eine wichtige Aufgabe der Fachredaktionen ist es, neue Sendungen probezuhören, den neuen Sendungsmacher*innen Feedback zu geben und die Sendungen dann der Gesamtredaktion zur Aufnahme in den Sendeplan zu empfehlen.

 

 

/// H

Hörer*innen

Unserer Hörer*innen: Die unbekannten Wesen! Für privat-kommerzielle Radios bedeuten sie ja alles und dürfen auf keinen Fall verschreckt werden. Denn nach ihrer durchschnittlichen Anzahl richten sich die Werbeeinnahmen, die erzielt werden können. Da Radio-Betreiber aber nicht erwarten können, wirklich alle Menschen zu erreichen, suchen sie sich eine sogenannte Zielgruppe, die möglichst groß und statistisch möglichst gut erforscht ist. Und auf deren (vermeintlichen?) Wünsche und Geschmäcker richten Sie dann ihr Programm aus. Was für ein Programm dabei herauskommt, wisst ihr ja. Beim bermuda.funk stimmt das alles so nicht. Wir sind nicht von Werbeeinnahmen (und somit von Hörer*innen-Zahlen) abhängig und haben deshalb eine sehr große Freiheit. Außerdem ist unser (auch: gesetzlicher) Auftrag die Mehrung der Meinungsvielfalt. Wir setzen das so um, dass wir eine Plattform sind für möglichst viele Inhalte, die sonst nicht zu hören sind. Und das heißt auch: Große Vielfalt. Nicht jede Hörer*in mag alles, was bei uns zu hören ist. Das macht es dann nicht immer leicht, uns zu hören. Um so mehr freuen wir uns, dass wir immer wieder von Hörer*innen positive Rückmeldungen zum Programm bekommen. Liebe Hörer*innen: Vielen Dank! Auch für die konstruktive Kritik. Nur so wissen wir, dass wir gehört werden und was ihr mögt. Und das gibt es dann nur beim Freien Radio: "Der bermuda.funk zielt auf eine Aufhebung der Trennung zwischen Produzierenden und HörerInnen" sagt unser Statut. Also, Hörer*innen: Mischt Euch ein, macht mit und macht eine Radiosendung, über die Ihr Euch als Hörer*in auch freuen würdet. Übrigens werden immer wieder Redakteur*innen des bermuda.funk auf der Straße angesprochen: "Ich kenn' deine Stimme aus dem Radio! Du sendest im bermuda.funk!" Gibt es ein schöneres Feedback?

Homerecording

... ist ist eine von vielen Möglichkeiten, im Freien Radio zu senden. Manche Sendenden nutzen die Atmosphäre des heimischen Wohnzimmers, um mit ihren Gästen entspannt zu plaudern – und diese Stimmung ist dann auch im Radio hörbar. Andere verkrümeln sich in den Keller, um gemeinsam mit viel Spaß neue Sendungen am laufenden Band vorzuproduzieren. Das Schöne: Es muss im Freien Radio nicht alles perfekt sein. Geld braucht man dazu auch keines in die Hand nehmen: Der bermuda.funk bietet die Möglichkeit, sich Aufnahmegeräte auszuleihen. Und in den Workshops des bermuda.funk lernt man, wie man mit dem kostenlosen Schnittprogramm Audacity die Aufnahmen so bearbeiten kann, damit eine Radiosendung daraus wird. Experimentieren ist dabei ausdrücklich erwünscht! Homepage

Auf der Homepage des bermuda.funk gibt es alle Informationen rund um's Freie Radio Rhein-Neckar: aktuelle Nachrichten, neue Sendungen, Aus- und Fortbildungsangebote, Konzertpräsentation, die Termine der Redaktionen und Ressorts und ... und ... und ... Die Seite wird ständig erweitert und mit neuen Inhalten gefüllt. Man kann dort aber nicht nur viel Interessantes über den bermuda.funk nachlesen, sondern auch Radio hören! In der rechten Spalte werden die jeweils zuletzt auf dem Audioportal der Freien Radios eingestellten Beiträge von bermuda.funker*innen veröffentlicht. In der linken Spalte wird angezeigt, welche Sendungen aktuell und in den kommenden Stunden laufen. Und im Livestream kann man den bermuda.funk rund um die Uhr und weltweit im Netz hören.
Die Webseite basiert auf dem freien Content-Management-System Typo3. Es erlaubt den Sendenden im bermuda.funk, eigene Seiten mit Informationen zu ihren Sendungen selbständig zu pflegen und zu aktualisieren. Darüber hinaus können sich die Nutzer*innen über das System online Studios und Aufnahmegeräte reservieren. Wer Lust hat, in der Webredaktion mitzuarbeiten, ist herzlich willkommen! Eine Mail an webred@bermudafunk.org genügt.

HĂĽsteln

... ist im bermuda.funk hörbar! Wo es in anderen Radios eine sogenannte "Räuspertaste" gibt, mit der sich die Moderator*innen kurz stumm schalten können, gehen im Freien Radio Ähs, Ähms, Öhs oder auch das Suchen nach den richtigen Knöpfen ungefiltert über den Äther. Manchmal wird auch ganz vergessen, die Regler der Mikrophone während eines Musikstücks herunterzuziehen. Dann werden die Hörer*innen live zu Zeug*innen so manch lustiger Gespräche und Diskussionen im Studio. Wie schon an anderer Stelle (siehe "Charme") geschrieben wurde: Genau das macht Freies Radio so besonders – und lebendig. Denn Menschen, die nie hüsteln oder sich räuspern und die darüber hinaus auch noch druckreif sprechen, sind sehr, sehr selten ...

/// I

Infoabend

Was ist eigentlich Freies Radio (die Leser*innen des Lexikons wissen schon viel darüber!)? Wer finanziert den bermuda.funk? Wie komme ich an einen Sendeplatz und was muss ich machen, wenn ich über einen Kinofilm berichten möchte, den ich gestern gesehen habe? Diese und mehr Fragen werden beim Infoabend für Radioneulinge beantwortet. Alle zwei Monate können im Alten Volksbad Hörbespiele gehört und Wissenswertes erfahren werden – einfach vorbei kommen!

Information

Freies Radio bietet neben mitunter außergewöhnlichen Musiksendungen auch Informationen – sei es zu lokalen oder zu globalen Themen, sei es in historischer Betrachtung oder so akutell, wie nur möglich, sei es auf deutsch oder in vielen anderen Sprachen. Neben informativen Wortsendungen zu diversen Themen gibt es geballt Informationen in der Magazinsendung Sonar, die werktäglich gesendet wird. Verschiedene Moderator*innen präsentieren aktuelle Informationen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und senden Informatives aus anderen Freien Radios. Viele der in Sonar gespielten Beiträge können auf dem Audio-Archiv des freien Radios, www.freie-radios.net nachgehört werden.

Insel

Den bermuda.funk als eine „Insel der Seligen“ zu bezeichnen mag auf Anhieb zwar etwas hochgegriffen klingen, aber so ganz falsch ist das nicht – zumindest wenn man sich das kommerzielle Wellenmeer ringsherum vorstellt. Denn wie schreibt Wikipedia so schön: „'Insel der Seligen' ist eine Redewendung, mit der ausgedrückt wird, dass eine Gemeinschaft von Unbill verschont ist, welche im Umfeld aber verbreitet auftritt“. Na bitte. Unter „Unbill“ verstehen wir im Freien Radio zum Beispiel Musik, deren Auswahl nicht auf persönlichen Vorlieben, sondern auf einem vermuteten Hörer*innengeschmack beruht – einzig mit dem Ziel, die Hörer*innenzahlen und damit die Werbeeinnahmen zu steigern. Als „Unbill“ mögen auch manche die betont muntere Moderation mancher Sender empfinden, in der sich stets gutgelaunte Menschen spaßige Wortbälle zuwerfen. Zugegeben: Ein Programm machen zu können, ohne dabei finanzielle Intressen verfolgen zu müssen, ist ein Privileg – auch wenn die Moderator*innen im bermuda.funk ihre Sendungen alle unbezahlt und ehrenamtlich gestalten. Was das betrifft, so befinden wir uns tatsächlich auf einer „Insel der Seligen“.

Internet

Es ist ja in aller Munde, dieses Internet. Und ja, vermutlich existiert nicht, was nicht zumindest auch im Internet seine Repräsentation findet. Aber es ist ja auch überhaupt nicht so, dass der bermuda.funk ein besonders schlechtes Verhältnis zum Internet hätte. Von Anfang an konnten die bermuda.funker*innen beim bermuda.funk das Internet „zur Recherche“ nutzen, was am Anfang durchaus dazu führte, dass die Studios öfter mal nicht wirklich zum Sendungs-Machen belegt waren. Der erste Homepage-Snapshot der bermuda.funk-Seite im Web-Archive stammt vom 12.06.2001. Das erste Mal von unserem Livestream ist dort die Rede am 25.11.2002. Doch nicht nur die bermuda.funk-Homepage wurde offenbar im Jahr 2001 ins Netz gestellt, auch freie-radios.net, das Austausch-Portal der Freien Radios im deutschsprachigen Raum, scheint 2001 online gegangen zu sein und der erste noch auffindbare Beitrag ist dieser: http://www.freie-radios.net/6

 

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Jingle

Ein Jingle ist laut Wikipedia „die kurze einprägsame Erkennungsmelodie eines Radio- oder Fernsehsenders oder für ein bestimmtes Programm dieses Senders“. Solche Audio-Logos gibt es schon seit fast hundert Jahren. Auch beim bermuda.funk werden seit der Anfangszeit fleißig Jingles produziert ... und das schon, bevor der Sender überhaupt seine Frequenzen hatte. Es ließe sich so eine bermuda.funk-Geschichte anhand der Jingles erzählen – zunächst Werbung für das freie Radio-Projekt, dann die Zeit, als es nur die Heidelberger Frequenz gab (bis 2003), ab 2003 dann beide Frequenzen, Sondersendetage, die Jubliäumsfeierlichkeiten 2010 und 2015, ... Ganz zu schweigen von den zahlreichen Sendungs-Jingles, die viele der bermuda.funk-Sendungen als jeweiliges Erkennungszeichen nutzen – lange, kurze, schräge, laute, vertrackte, reimende, wummernde ... So vielfältig wie der bermuda.funk selbst.

Jubiläen

Der bermuda.funk kann in seiner Geschichte mittlerweile auf einige Jubiläen zurückblicken:
Am 20.11.2000 um 11 Uhr sendete das Freie Radio Rhein-Neckar zum ersten Mal aus seinem Studio in der Alten Feuerwache. Zum 10. Jahrestag suchte der bermuda.funk den „Radio.Star“!
Am Samstag, den 20.11.2010 lud das Radio in der Alten Feuerwache Mannheim zur großen Contestshow mit Glitzer, Glamour, Preisverleihung und Jubiläumsparty ein. Zehn sensationelle Acts wetteiferten um den Titel des “Radio-Stars”: Achtung Spitfire Schnell schnell!!, Buddha Sentenza, Chartbusters, Drama Light, The Fluids, General Schweißtropf, HomeBeatHome, m./jetztkultur.de, MC Orgelmüller und Vasca. Durch die Show führt ebenso gewandt wie charmant Daniel “The Voice” F. Grieshaber. Über 300 Gäste bejubelten die Show und wählten schließlich beim großen Finale Achtung Spitfire Schnell Schnell!! zum Radio-Star, dicht gefolgt von Buddha Sentenza und General Schweißtropf, die sich den 2. Platz teilten.
Das Jahr 2015 stand dann ganz im Zeichen des 15-jährigen Jubiläums. Über mehrere Monate hinweg wurde gefeiert: mit Kino, Bootsfahrt, Lesungen, Sondersendetagen, Vorträgen, einem Fest der Kulturen im Rahmen der Lichtmeile in der Neckarstad-West und einer Abschluss-Disco im Alten Volksbad.
Und natürlich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Jubiläen im Radio. Viele Sendende im bermuda.funk sind nämlich sehr lange, zum Teil sogar von Beginn an, dabei und können auf eine stattliche Zahl an Sendungen zurückblicken. So feierte beispielsweise die Sendungen kick-and-rush und Vita Noctis 2015 ihr 10-jähriges Jubiläum. Ende 2016 konnte die Sendung It's Elvis Time auf 177 Sendungen zurückblicken, den Rekord in diesem Jahr hält radio.aufschnitt mit stolzen 750 (!) Sendungen – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und als Beleg dafür, dass Radio-Machen ganz offensichtlich bereichert: das eigene Leben und die Ohren anderer.

 

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Kino

Manchmal verbinden sich Ohren mit Augen, wenn Radio den Weg ins Kino findet oder Kino sich dem Thema Radio widmet. Der bermuda.funk veranstaltete in Rahmen von Kooperationen schon so manches Radio-Film-Screening. Beim Radiofestival, das 2015 anlässlich des 15 Jahre Sendejubiläums stattfand, zeigten das Cinema Quadrat und der bermuda.funk Robert Altmans „Last Radio Show“, eine Ensemble-Dramödie von Robert Altman, die mit Starbesetzung bis in die Nebenrollen einen entspannten Blick auf Eitelkeiten und Sehnsüchte im Showbiz wirft – und auf eine vergangene Epoche des Radios. Unter freiem Himmel, an diesem Abend herrlich dunkelblau, konnten sich bermuda.funker*innen, Radio-und Kino-Interessierte bei einem Freiluftscreening in der Neckarstadt Einblicke in die obskure Geschichte von Piratensendern in den USA gewinnen – und in einer Kooperation mit der Alten Feuerwache wurde im Jahr 2014 der Film „Vielen Dank für Nichts“ von Stefan Hillebrand und Oliver Paulus gezeigt. Der Clou war hier, dass die Tonspur des Films in Studio 1 on Air ging, die Zuschauer*innen den Ton über Kopfhörer und mitgebrachte Geräte – Handy mit UKW-Empfang und Kopfhörern, MP3-Player mit UKW-Empfang, Küchenradio mit Batterien und Kopfhörer-Anschluss – empfangen konnten. Unter dem Motto „Silent-Open-Air-Kino“ zeigt der Abend, dass Freies Radio verbunden mit ungewöhnlichen Seherlebnissen an ungewöhnlichen Orten eine perfekte Kombination sein kann.
Eine ganz besondere Verbindung des bemuda.funk zu Film und Kino kommt aus den Anfangstagen des Senders – als wir noch ohne eigene Studioräume waren. 1999 in der ersten Sendewoche sowie zum Sendestart des bermuda.funk im Herbst 2000 haben wir aus dem Gläsernen Studio im Stadthaus in N1 anlässlich des festival.radios zum Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg gesendet.

Kommerz

„Kein Kommerz auf Megahertz!“ verkündet ein Slogan der Freien Radios. Ein Radioprogramm ganz ohne nerviges Werbegedudel? Mittlerweile leider eher die Ausnahme als die Regel, denn viele Radiosender sind existentiell auf Werbeeinnahmen angewiesen. Wie das funktioniert?
Die insgesamt zehn Freien Radios iIn Baden-Württemberg werden von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) gefördert. Eine weitere wichtige Säule der Finanzierung des bermuda.funk sind die Beiträge seiner Mitglieder. Darüber hinaus unterstützt die Stadt Mannheim das Freie Radio Rhein-Neckar durch die mietfreie Überlassung der Räume in der Altern Feuerwache und im Alten Volksbad. Viel Geld ist das nicht und ein Großteil der Freien Radioarbeit, unter anderem die redaktionelle Arbeit, basiert deshalb auf ehrenamtlichem Engagement – das heißt, auch die Sendenden selbst werden für ihre Sendungen nicht bezahlt. Wir finden ein Radio ohne Werbung toll! Wir haben uns deshalb bewusst als sog. „nichtkommerzieller Lokalfunk (NKL)“ lizenzieren lassen und dürfen somit auch gar keine Werbung senden.

Kommunizieren

„Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar größte Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens [...], wenn er verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Hörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen.“ Das ist ein Zitats aus Brechts Fragment gebliebenen Texten zu einer Radiotheorie, die bereits in den Jahren 1927 bis 1932 entstanden sind, die Frühzeit des Rundfunks. Das Radio als Kommunikationsapparat? Sprechen zu machen? In Beziehung zu setzen? Wie kann das gemeint sein? Und was hat das mit freiem Radio zu tun? Diese Frage hat sich die Hamburger Gruppe LIGNA gestellt und Radio-Performances für den öffentlichen Raum entwickelt. Zum Beispiel das Radio-Ballett, das zunächst in Hamburg und Leipzig, aber auch beim bermuda.funk in Mannheim und Heidelberg veranstaltet wurde. Über das Radio werden Handlungen gesendet und initiiert, die dem gewöhnlichen, mitunter auch normierten oder einfach nur normalisierten Handeln im öffentlichen Raum entgegen wirken. Das führt zu neuen Perspektiven, neuen Umgang mit diesem Raum – und einer neuen Rolle für das Medium Radio. Ebenfalls während des Radiofestivals 2015 war ein Buchladen in der Heidelberger Altstadt Schau- und Hörplatz für ein ganz anderes, ebenfalls besonderes Radioexperiment: Radio wird erlebbar, indem eine komplette zweisprachige Literatur-Sendung nicht im Studio, sondern in der Stadt produziert wird, inklusive dem Einsprechen eines Live-Jingles und dem Einspielen von Livemusik sowie Beteiligung des Publikums. Anschließend wird sie ausgestrahlt. Wenn dann noch in dieser Sendung das oben genannte Brecht-Zitat diskutiert wird, wird daraus vielleicht sogar ein Stück Radio-Utopie.

Kunst

Radio ist große Kunst! Radio ist keine Kunst? Beides ist richtig – zumindest im Freien Radio! Denn dort findet man zum Beispiel noch Sendungen, die von ausgewiesenen Musikkenner*innen mit eigenwilligen Plattensammlungen gestaltet werden, während in kommerziellen Sendern das Musikprogramm vor allem von Verkaufszahlen bestimmt wird. Aber das Freie Radio bietet auch Raum für künstlerische Projekte wie das von dem Hamburger Künstler*innen-Kollektiv LIGNA (http://www.ligna.org/) entwickelte Radioballet, das die Teilnehmer*innen dazu einlädt, an öffentlichen Orten einer bestimmten Choreographie zu folgen. Die Anweisungen dazu erhalten die Teilnehmer*innen über das Radio. Der bermuda.funk hat zwei solcher Aktionen gemeinsam mit LIGNA realisiert: Am 16. und 23. Juni 2007 fand die Uraufführung eines Radioballetts unter dem Titel: „Karneval der Tiere/Ästhetische Übungen im Tierwerden“ in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheimin den Mannheimer Quadraten statt. Vier Jahre später, am 07., 12., 14. und 15.07 2011 sendete der bermuda.funk jeweils ab 17:30 Uhr das Radioballet „Differenz und Wiederholung“. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Außer Haus“ des Heidelberger Kunstvereins lud LIGNA alle Passant*innen und Besucher*innen dazu ein, den Anatomieplatz und die anliegende Hauptstraße, die längste Fußgängerzone Europas, an vier Abenden im Juli in ein anatomisches Theater zu verwandeln. Seziert wurde das Gehen – das so natürlich scheint und doch das Produkt einer unüberschaubaren Geschichte der Disziplinierung und Konventionalisierung ist. Freies Radio eröffnet also Freiräume für künstlerische Positionen und Projekte.
Gleichzeitig ist Radiomachen keine große Kunst – vor allem, was die Grundlagen und den Zugang zum Freien Radio betrifft. Die technischen Kniffe für den Sendestart kann man sich nämlich ganz leicht in einem unserer zweitägigen kostenlosen Einführungsworkshops aneignen. Auch danach stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Vertiefen können die Sendenden ihre Kenntnisse dann in weiterführenden Workshops zu Audioschnitt, Stimmbildung, Interview und anderen mehr. Persönliche, ganz eigene Betrachtung und Bearbeitung von Themen sind für uns Politik. Und da man im Freien Radio reden kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist, braucht es auch keine ausgefeilte Moderator*innen-Stimme, um on Air gehen zu können.
Ganz wichtig ist bei bermuda.funk auch „Kunst für das Radio“. Von Anfang an hat der bermuda.funk lokale Künstler*innen für die Gestaltung des Logos und für Illustrationen und Fotoserien zur Covergestaltung der Flyer und Programmhefte gewinnen können. In Kleinserien bedrucken und gestalten wir unsere T-Shirts und Taschen mit diesen Illustrationen eigenhändig zu kleinen Kunstwerken. Zum Start der zweiten Frequenz in Mannheim hatten wir eine Radiokunst-Ausstellung in unseren Studioräumen sowie einen Fotowettbewerb ausgeschrieben.
Und um den Kreis zu schließen: Unsere Vielfalt ist unsere Kunst – und in diesem Verständnis sind alle Menschen Künstler*innen und können den bermuda.funk mitgestalten.

AKTUELLE BEITRÄGE

20 Jun 2017 23:52:36
ILTIS in Bermudas: Je suis kurde? (Serie 1020: ILTIS in Bermudas)
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20 Jun 2017 23:48:35
ILTIS in Bermudas: Fair-Reisen: Wo soll's denn hingehn? (Serie 1020: ILTIS in Bermudas)
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19 Jun 2017 10:11:43
Refugees Radio,Nice to meet you und weitere Projekte im JUZ und vom Stadtjugenring (Serie 323: Grenzenlos)
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18 Jun 2017 19:27:55
grenzenlos Juni 2017: FlĂĽ-Rat was tun gegen staatlichen Rassismus, Rohstoffimperialismus, Kommentare Abschiebungen Afghanistan Wahlen in Frankreich, Dockerstreik Spanien (Serie 323: Grenzenlos)
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VERANSTALTUNGSTIPPS

13.07.2017 (19:00)
Altes Volksbad

Infoabend fĂĽr Radioneulinge

Alle zwei Monate stellt sich der bermuda.funk in Wort, Bild und vor allem auch Ton vor: Infos zu Freien Radios, zu bermuda.funk-Geschichte und ... weiterlesen »

WORKSHOPS

08.07.2017 (10:00)
Altes Volksbad

Mobile Reporting – Stadt-Klänge einfangen mit Smartphones

Radio machen mit dem Smartphone! Nach einer kurzen EinfĂĽhrung in die Aufnahmetechnik gehen wir auf Erkundungsgänge durch den Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West. Welche Form wir wählen - Interview, Collage, Soundscape - ... weiterlesen »

22.07.2017 (10:00)
Altes Volksbad

EinfĂĽhrungsworkshop I

Die Lizenz zum Senden: Der kostenlose EinfĂĽhrungsworkshop vermittelt an zwei Tagen den Einstieg in die Freie Radioarbeit – von der Geschichte des Freien Radios ĂĽber die Organisationstruktur des bermuda.funk und  ... weiterlesen »

23.07.2017 (10:00)
Altes Volksbad

EinfĂĽhrungsworkshop II

Teil II der EinfĂĽhrung - nur fĂĽr Teilnehmer*innen von Teil I.

Im zweiten Teil des Einführungsworkshops werden bereits erste Probebeiträge produziert und gemeinsam angehört!

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KONZERTE

Die Musikredaktion verlost regelmäßig 2 x 2 Eintrittskarten zu Konzerten in der Region. Einfach eine Mail mit Datum und Namen der Band an musik [at] bermudafunk.org schicken und gewinnen!

26.06.2017 (21:00)
Altes Volksbad Mannheim

Bob Wayne

Singer, Songwriter, Storyteller, Nomad

Eintritt gegen Spende (deshalb keine Verlosung möglich).

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