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15 Uhr: Erinnerung fĂŒr die Zukunft
In der Mai-Ausgabe von „Erinnerung fĂŒr die Zukunft“ (Ausgabe 15) erwartet euch ein Interview mit Dr. Peter Koppenhöfer zu weitestgehend vergessenen Themen der Mannheimer Stadtgeschichte. So berichtet er von eine...

Danach läuft:

16 Uhr: Von Menschen und anderen Tieren
Es ist eine Frage, die eng mit den meisten großen Themen unserer Zeit zusammenhĂ€ngt: Wie Menschen ihr VerhĂ€ltnis zu anderen Tieren und zur Natur ĂŒberhaupt gestalten. Derzeit ist es zu weiten Teilen ein VerhĂ€ltnis der gewalttĂ€tigen und rĂŒcksichtslosen Ausbeutung. Kann, soll und darf das so bleiben? Hier stellen sich ethische und philosophische, ökologische und ökonomische, soziale und politische Fragen, die auf Antworten drĂ€ngen.

17 Uhr: Sonar Mi-17
Das regionale Infomagazin peilt die neuesten Entwicklungen und skurrile NebensÀchlichkeiten im bermuda.dreieck an und ortet Highlights.

18 Uhr: Cultura zum Quadrat
Interviews mit Kunstschaffenden aus dem Raum Mannheim und Heidelberg. WĂ€hrend der Sendung stellen die KĂŒnstler* Innen sich und ihre Projekte in einem geselligen GesprĂ€ch vor.

MonatsĂŒbersicht ĂŒber alle Sendungen


Newsarchiv

18.06.2018

Die neue Datenschutzgrundverordnung DSGVO beim bermuda.funk

Die EinfĂŒhrung der DSGVO hat auch fĂŒr uns als bermuda.funker*innen einige Änderungen und Neuerungen zur Folge. Das Wichtigste haben wir hier fĂŒr euch zusammengestellt.

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Die DSGVO regelt den Datenschutz. Allerdings geht es nicht um irgendwelche Daten, sondern ganz speziell um die sogenannten personenbezogene Daten. Hierunter fallen alle Angaben, die sich einer bestimmten natĂŒrlichen Person (also einem Menschen) zuordnen lassen und sie dadurch identifizieren oder identifizierbar machen kann (Art. 4 Abs. 1 DSGVO). Beispiele wĂ€ren hier Name oder Geburtsdatum.
Eine weitere besondere Art personenbezogener Daten, die in höherem Maße sensibel sind, unterliegen einem verschĂ€rften Schutz. In diese Kategorie fallen Angaben zu:

  • Rassischer und ethnischer Herkunft
  • Politischen Meinungen
  • Religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen
  • Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Gesundheit und SexualitĂ€t

Diese Daten dĂŒrfen nur mit ausdrĂŒcklicher Einwilligung der betroffenen Person verarbeitet werden. Der bermuda.funk verzichtet auf das Erheben von Daten, die diesem verschĂ€rften Schutz unterliegen und versucht insgesamt, so wenig wie möglich Daten zu verarbeiten.

Der bermuda.funk hat ein Verzeichnis von VerarbeitungstĂ€tigkeiten von Daten angelegt. Hier werden alle Prozesse erfasst, bei denen eine Datenverarbeitung beim bermuda.funk erfolgt. Dies betrifft zum Beispiel unsere Mitgliederverwaltung. Im Sinne der DSGVO wird hierunter jeder Vorgang verstanden, der mit personenbezogenen Daten zu tun hat. Dazu zĂ€hlen zum Beispiel deren Erhebung, Speicherung oder auch deren Löschung. Den Grundsatz bildet dabei das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt: Dieses sagt aus, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten zunĂ€chst grundsĂ€tzlich verboten ist – außer es liegt eine ausdrĂŒckliche Erlaubnis vor. Ein Beispiel hierfĂŒr wĂ€re zum Beispiel das Double-Opt-in-Verfahren zur Datenerhebung auf Websiten zur Anmeldung fĂŒr Newsletter etc.

Im Vergleich zum BDSG bringt die DSGVO Neuerungen, welche die Rechte betroffener Personen stĂ€rken. Einzelne Verbesserungen fĂŒr Verbraucher*innen sind die DatenportabilitĂ€t, Einwilligung in die Datenverarbeitung und die Einwilligung zu jedem Zeitpunkt zu widerrufen. Weitere Punkte sind das Recht auf Löschung und das Auskunftsrecht. Hierzu gehören das Widerrufsrecht, Beschwerderecht, und das Recht auf Löschung von Daten.

Bermuda.funk berĂŒcksichtigt alle gesetzlichen Löschfristen bei der Datenverarbeitung und beachtet mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt alle notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen fĂŒr den Datenschutz. Bei bermuda.funk haben sich alle Mitarbeiter*innen mit dem Thema DSGVO beschĂ€ftigt und in den verschiedenen Arbeitsbereichen werden entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Beim Vorstand gibt es zum Thema Datenschutz eine verantwortliche Person und es gibt natĂŒrlich die Möglichkeit, sich bei bermuda.funk ĂŒber gespeicherte Daten zu informieren bzw. diese löschen zu lassen.

Die bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse wird nur dazu dazu benutzt, den monatlichen Newsletter zu verschicken. Ihr habt jederzeit die Möglichkeit, den Empfang des Newsletters abzubestellen, das geht ganz einfach hier. Bei einer KĂŒndigung der Mitgliedschaft werden alle Daten (sofern dies nicht vom Gesetzgeber anders vorgesehen ist) gelöscht.

26.06.2018

Neue Sendung: These Times Are Heavy

Heavy. Metal. Seine Sub-Genres, seine Geschichte, seine EinflĂŒsse, seine Spielarten und seine verwandten Musikrichtungen (inkl. dem gelegentlichen Blick ĂŒber den Tellerrand). Vom Nerd â€” fĂŒr Nerds, und alle anderen. Meist mit Schwerpunktthemen,wie: musikalisch-stilistischen, geographischen, philosophischen, politischen, textlich-inhaltlichen, KĂŒnstler- oder Personengruppen-bezogenen. Von Untergrundperlen und Megasellern, von Eintagsfliegen und Dinosauriern, und alles dazwischen.

Sendezeiten und weitere Infos

01.06.2018

Goodbye: Pogoradio

Die wöchentliche Dosis Punkrock mit Anarchie und Bier wurde seit dem 02.11.2000 im bermuda.funk ausgestrahlt. Seitdem wurden ĂŒber 800 Sendungen produziert. Ab 2011 wurde Pogoradio in Köln jeden Montag aufgenommen und Mittwochs ab 23 Uhr im bermuda.funk ausgestrahlt.
Gespielt wurde Punkrock in allen möglichen Variationen. Neuerscheinungen wie auch Klassiker wurden aus allen Ecken der Erde zusammengetragen und jede Woche der kleinen treuen Zuhörer*innen-Schar prĂ€sentiert. So gut wie alle Lieder, die in der Sendung Pogoradio gespielt wurden, wurden vorher noch nie in der Öffentlichkeit ausgestrahlt. Die meisten vorgestellten Bands hatten sonst keine Chance, im Radio gespielt zu werden.
Gern gehört wurden auch die StudiogĂ€ste, die mit ihrem eigenwilligen Musikgeschmack fĂŒr ein abwechslungsreiches Programm sorgten. Die Sendung bot einen aktuellen Überblick ĂŒber die Punkszene: Zu Gast waren Musiker*innen, Konzertveranstalter*innen sowie junge und alte Punkrockveteran*innen.

Der bermuda.funk sagt Danke!

01.05.2018

Neue Sendung: Nix is feddich

"Nix is feddich"
Und doch muss es raus
Will in dein Ohr
Auch ohne Applaus
Bevor
Die Sucht nach Perfektion
Und dem geleckten Ton
Das Kreative im Keim erstickt
Ob das glĂŒckt?

Kiri sendet Aufnahmen ihrer SchĂŒlerinnen, zeigt musikalische Ideen in ihrer Entwicklung und empfĂ€ngt GĂ€ste mit eigenen Texten und Musik.

Sendezeiten und weitere Infos

13.06.2018

Goodbye: Doppelkopf

Warum haben die Bewohner der Isle of Man keine Lust auf Geschwindigkeitsbegrenzungen? Wie heißen Cranberries eigentlich auf Deutsch? Die Sendung "Doppelkopf" klĂ€rte die wirklich wichtigen Fragen des Lebens!
Toby, Frank und Frau SpĂ€tzleberger quatschten sich um Kopf und Kragen, blieben mal mehr, mal weniger beim zufĂ€llig generierten Thema der jeweiligen Sendung, erfĂŒllten aber stets ihren Bildungsauftrag. Seriöse Berichterstattung und absurder Quatsch gingen hier Hand in Hand. Ach ja, Musik gab’s ĂŒbrigens auch. Passend zum Thema und oftmals zu viel fĂŒr nur 60 Minuten. Nie vorbereitet, aber immer unterhaltsam!

Der bermuda.funk sagt Danke!

05.07.2018

Hurra, wir senden noch! Oder: Die Segnungen des Freien Marktes

Um ein Haar wĂ€re der bermuda.funk ab 01.07.2018 nicht mehr zu hören gewesen, weil wir die Antenne in Heidelberg nicht mehr hĂ€tten benutzen können. Das wĂ€re aber nicht nur dem bermuda.funk so gegangen, sondern in einigen Sendegebieten auch dem Deutschlandfunk, dem MDR, Radio Regenbogen und einigen mehr, wie auch in der ĂŒberregionalen Presse zu lesen war. Wie konnte es dazu kommen? Und ist es so einfach?

Eine ausfĂŒhrliche Historie mit Hintergrundinfos könnt ihr hier nachlesen.

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Wie kommt das Signal ins Radio?

Um ein UKW-Sendesignal ausstrahlen zu können, braucht es Sender und Antennen. Die Antennen sollten an möglichst exponierten (sprich hohen und unverbauten) Stellen in der Landschaft stehen, die deshalb hĂ€ufig noch mit FunktĂŒrmen versehen sind.

Und wem gehören diese Anlagen?

FrĂŒher wurden sowohl die FunktĂŒrme als auch die Sender und Antennen von der Post betrieben. Als diese privatisiert wurde, wurden Sender und Antennen in eine Firma ausgegliedert und die FunktĂŒrme in eine andere. Die Sender- und Antennen-Firma heißt zwischenzeitlich Media Broadcast und gehört der Freenet-Gruppe, die Funkturm-Firma heißt Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) und gehört der Deutschen Telekom.

Der Markt macht alles gut!?

Zwischenzeitlich wurde nicht nur die Post zerschlagen, sondern auch ein "Markt" fĂŒr UKW-Ausstrahlungs-Dienstleistungen geschaffen. Es entstanden konkurierende Unternehmen, die ebenfalls anboten, Sendernetze zu betreiben. Da es relativ teuer ist, Antennen zu errichten, und weil ĂŒber eine Antenne mehrere Sender ausgestrahlt werden können, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) Media Broadcast nicht nur gezwungen, ihre Antennen fĂŒr andere Anbieter zur Mitbenutzung zur VerfĂŒgung zu stellen, sondern auch festgelegt, zu welchen Preisen dies erfolgen muss.

Andererseits wurden der Media Broadcast auch öffentlich Vorgaben fĂŒr die Preise der gesamten Dienstleistung "UKW-Verbreitung" gemacht, die somit auch den zwischenzeitlich entstandenen Konkurrent*innen bekannt waren. Die Media Broadcast entschloss sich 2017, die Antennen und Sender zu verkaufen, weiterhin aber die Dienstleistung des Betriebs dieser Infrastruktur anzubieten. Damit wollte sie der Regulierung entkommen.

Kauft Antennen! Kauft Sender!

Die Media Broadcast bot in einem ersten Schritt den bisherigen Nutzern (also den Programmanbietern) die Infrastruktur zum Kauf an. In einem zweiten Schritt wurde dann sĂ€mtliche nicht direkt verkaufte Infrastruktur, zusammengefasst zu BĂŒndeln, versteigert.

Wir haben lange ĂŒberlegt, ob wir die Sender und Antennen an unseren zwei Standorten kaufen sollen. Um uns ein realistisches Bild unserer Situation machen zu können, mussten wir verschiedene Szenarien durchspielen, Angebote fĂŒr den Sender-Betrieb einholen, die Standort-Miete ermitteln und nicht zuletzt mit der Landesmedienanstalt (LFK) ĂŒber unsere zukĂŒnftige Förderung sprechen.

Die LFK bedauerte sehr, uns nicht unterstĂŒtzen zu können, uns auch keine Garantien fĂŒr irgendwas geben zu können und wĂŒnschte uns viel Erfolg bei den Verhandlungen. Sollten die Kosten fĂŒr die Sender und Antennen steigen, sollten wir nicht damit rechnen, dass das mit einer höheren Förderung kompensiert werden könne.

Trotzdem entschlossen wir uns, Sender und Antennen zu kaufen. Die einfache Überlegung lautete: Wenn jemand anders kauft und uns die Sachen vermietet, dann wird der/diejenige daran verdienen wollen, so dass es uns vermutlich gĂŒnstiger kommt, wenn wir selbst kaufen. Bei unseren Recherchen wurde uns recht schnell klar, dass die Antennen zwar teilweise schon alt und die Kosten ihrer Errichtung vermutlich schon lĂ€ngst abgeschrieben waren, dass aber ein Neu-Aufbau sehr kostspielig werden wĂŒrde. Dieser Umstand, so befĂŒrchteten wir, wĂŒrde Investor*innen anlocken, die in Erwartung eines sicheren GeschĂ€fts bei der Auktion auch hohe Preise zahlen könnten, die sich in hohen Mietkosten niederschlagen wĂŒrden.

Also haben wir mit der Media Broadcast verhandelt und dann auch Ende MĂ€rz 2018 gekauft. Aber nicht alles. Die Heidelberger Antenne haben wir nicht gekauft, weil darĂŒber auch ein privat-kommerzieller Veranstalter mit einer wesentlich höheren Sendeleistung verbreitet wird, so dass dieser auch den grĂ¶ĂŸten Teil der Miete zahlen mĂŒsste. Und weil die Antenne wegen der höheren Sendeleistung der anderen groß und teuer war.

VertrÀge, VertrÀge

Die Rechtsabteilung des bermuda.funk machte sich dann dran, die VertrĂ€ge unter Dach und Fach zu bringen. Nein, natĂŒrlich haben wir keine Rechtsabteilung. Trotzdem mussten wir ziemlich viele VertrĂ€ge machen. Mit Media Broadcast ĂŒber den Kauf der Anlagen und ĂŒber deren Wartung, mit der DFMG ĂŒber die Standort-Miete und mit radioaktiv, fĂŒr die wir die Ausstrahlung ihres Programms gleich mit ĂŒbernehmen. Dass die Landesmedienanstalt uns weder die UKW-Ausstrahlung bis zum Lizenz-Ende 2025 garantiert, noch die entsprechende Förderung, machte die Vertrags-Verhandlungen nicht eben einfacher.

Und eigentlich hĂ€tten wir auch mit dem Investor, der die Antenne in Heidelberg gekauft hat, einen Vertrag machen mĂŒssen.

Es wird spannend

Investor? Ja, Investor! Der privat-kommerzielle Programmveranstalter hat nĂ€mlich "seine" Infrastruktur nicht selbst gekauft. Ein Sendernetzbetreiber hatte ihm schon vor dem Verkauf der Antennen ein Angebot fĂŒr den Sendernetzbetrieb gemacht, dass so attraktiv war, dass er das angenommen hat. Interessanterweise hat aber auch der Sendernetzbetreiber die Antenne nicht gekauft. Nicht in der ersten Rund des direkten Verkaufs und auch nicht in der zweiten Runde, als die Antennen in BĂŒndeln versteigert wurden. Aus der Versteigerung sind die zwei großen Sendernetzbetreiber sogar mit offizieller AnkĂŒndigung ausgestiegen.

Nachdem die Antennen versteigert waren, offenbarte sich, dass wir mit unserer (nicht all zu schwer zu treffenden) Prognose gar nicht so schlecht lagen: Die Antennen waren von Investor*innen gekauft worden, die damit Geld verdienen wollten.
Und dann kam das große Geschrei. Die Sendernetzbetreiber (die sich ja durch VertrĂ€ge schon zur Dienstleistung verpflichtet hatten und also auf die Benutzung der Antennen angewiesen waren) beschwerten sich lautstark, weil die Investor*innen Geld verdienen wollten, also ihrer Ansicht nach ĂŒberhöhte Preise forderten. Und sie riefen nach der Bundesnetzagentur, der regulierenden Behörde. Die wiederum hatte vor dem Verkauf der Infrastruktur nichts gegen den Verkauf und das Verkaufsprozedere einzuwenden. Wollte nun aber doch prĂŒfen, ob sie nicht regulieren könne oder mĂŒsse. Woraufhin einer der Investoren ankĂŒndigte, in diesem Fall die von ihm erworbenen Antennen einfach abzubauen. Woraufhin alles noch ein wenig lauter wurde und immer mal wieder das Ende der Ausstrahlung diverser Radioprogramme im Raum stand, wechselseitig von allen Parteien als Druckmittel benutzt. Worauf hin sich dann auch noch ein ehemaliger Kanzleramtsminister und StaatssekretĂ€r*innen in die Verhandlungen einbrachten.

Das "gute" Ende

Nun scheinen sich die Parteien geeinigt zu haben, so dass alle (Sendernetzbetreiber, Investor*innen, Programmanbieter und Media Broadcast) einander irgendwie entgegen kamen. Und das Ergebnis? Alte Infrastruktur wurde zu nicht unerheblichen Preisen verkauft. Sendernetzbetreiber haben mit spekulativen Angeboten und Hilfe aus der Politik neue Kunden gewonnen. Der "Standort Deutschland" hat keinen Schaden genommen, weil Investor*innen weiterhin sicher Geld verdienen können. Sieht ja fast so aus, als hÀtten alle irgendwie gewonnen. Stellt sich nur die Frage, ob das bei den Mitarbeiter*innen der beteiligten Unternehmen auch so ankommt. Und wir hatten mal wieder eine tolle BeschÀftigung, um die wir nicht gebeten haben, damit alles weiter so lÀuft wie bisher.

Danke, freier Markt, ganz wunderbar!

25.07.2018

BĂŒro heute von 14 bis 17 Uhr besetzt

Organisationsbedingt ist das BĂŒro heute etwas frĂŒher, nĂ€mlich von 14 bis 17 Uhr besetzt. Bei dringenden Angelegenheiten könnt ihr eine Mail an oeffentlichkeit [at] bermudafunk.org schreiben.

15.07.2018

Sechs Stunden IT’S ELVIS TIME in der Nacht vom 20.07. auf den 21.07. 2018

Foto: Ollie Atkins | Quelle: Wikipedia

Zum 40. Geburtstag der Elvis-Presley-Gesellschaft e. V. (EPG) gibt es in der Nacht vom 20. auf 21.07.2018 (Freitag auf Samstag, 0 bis 6 Uhr morgens) fĂŒr alle Nachteulen unter den Elvis‘ Fans eine sechsstĂŒndige Elvis-Sondersendung von IT’S ELVIS TIME.

Maria Hesterberg, 1. Vorsitzende der EPG, und IT’S ELVIS TIME-Moderator Thomas D. Weiß werden euch dabei die ganze Nacht durchs Programm fĂŒhren. LiederwĂŒnsche, gerne auch in Verbindung mit GrĂŒĂŸen, werden ab sofort per E-Mail an elvis-time [at] bermudafunk.org entgegengenommen. WĂ€hrend der Sendung besteht selbstverstĂ€ndlich immer die Möglichkeit, bei uns live im Studio anzurufen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Anrufe unter der 0621 33939801 und/oder E-Mails an elvis-time [at] bermudafunk.org und werden fĂŒr euch die Nacht zur Elvis-Party machen.

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Wer uns nicht ĂŒber Antenne (89.6 & 105.4 MHz) oder Kabel (107.45 MHz) hören kann oder will, sei noch einmal auf den Livestream bzw. http://bermudafunk.radio.de hingewiesen. Und nicht vergessen: Wer uns ĂŒber ein mobiles EndgerĂ€t wie Smartphone oder Tablet hören will, kann das ĂŒber die App „radio.de“ machen, die Ihr aus Google Play Store oder Apple App Store in zwei Minuten installieren könnt.

18.07.2018

BĂŒro am Mittwoch und Donnerstag nur teilweise besetzt

Aus organisatorischen GrĂŒnden ist das BĂŒro am Mittwoch und Donnerstag nur teilweise besetzt. In dringenden Angelegenheiten daher bitte die 0621 3908839 anrufen oder eine Mail an oeffentlichkeit [at] bermudafunk.org schreiben!

11.07.2018

Sondersendung zum Ende des NSU-Prozesses am 11.07.2018 von 07 bis 22 Uhr

Der bermuda.funk wird am 11.07.2018 von 07 Uhr bis 22 Uhr eine Sondersendung zum Ende des Prozesses ausstrahlen, die von Radiomacher*innen aus verschiedenen Freien Radios bei Radio Lora in MĂŒnchen produziert und von vielen Freien Radios ausgestrahlt wird.

Nach mehr als fĂŒnf Jahren Prozessdauer wird heute das Urteil im NSU-Prozess fallen. Vermutlich wird Richter Götzl hart urteilen. Und das wird vermutlich das volle Strafmaß fĂŒr Beate ZschĂ€pe sein: LebenslĂ€ngliche Haft mit besonderer Schwere der Schuld und anschließender Sicherungsverwahrung. So fordert es zumindest die Staatsanwaltschaft. GeklĂ€rt sind die HintergrĂŒnde der rassistischen TerroranschlĂ€ge des sog. Nationalsozialistischen Untergrundes damit allerdings keineswegs.

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Zwei Dinge oder mehr hat der NSU-Prozess bisher nicht aufgeklĂ€rt. Zum einen die Rolle, die der Staatsschutz dabei möglicherweise gespielt hat. Die Obfrau Martina Renner des NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag von ThĂŒringen stellte etwa fest, dass Akten des Verfassungsschutzes die zur AufklĂ€rung dienen könnten, geschwĂ€rzt waren oder unter Verschluss bleiben. Zum anderen die systematische BemĂ€ntelung merkwĂŒrdiger ZufĂ€lle – etwa den bis heute nicht aufgeklĂ€rten Polizist*innenmord in Heilbronn –, die auf einen solchen Zusammenhang deutet. Das lege, so etwa die SĂŒddeutsche, ein merkliches Versagen der bundesdeutschen Justiz nahe.

Außerdem ist es Beate ZschĂ€pe erfolgreich geglĂŒckt, ein mögliches neonazistisches Terrorumfeld (von dem höchstwahrscheinlich auszugehen ist) und konkrete weitere MittĂ€ter des NSU – die es sehr wahrscheinlich gab und die vermutlich auch weiterhin ihr Unwesen treiben – aus dem Prozess herauszuhalten. DafĂŒr wird sie wohl ihr nĂ€chstes und auch ĂŒbernĂ€chstes Leben im Knast verbringen.

Eine Gerechtigkeit fĂŒr die NebenklĂ€ger, die Angehörigen, ist damit aber nicht gegeben. Ein fast bis ins Unendliche verlĂ€ngerter Prozess, trotz erdrĂŒckender Indizienbeweise, und spitzfindige bis unverschĂ€mte juristisch verbrĂ€mte Ausfluchten der Verteidigung, fĂŒhlen sich jedenfalls nicht nach Gerechtigkeit an. Allerdings ist trotzdem noch kein Ende des "Prozesses" in Sicht, denn die strafrechtliche Aufarbeitung des "Nationalsozialistischen Untergrunds" könnte nach dem Prozess vor dem Oberlandesgericht MĂŒnchen dennoch weitergehen. Der Generalbundesanwalt fĂŒhrt seit Jahren Ermittlungsverfahren gegen neun weitere Beschuldigte.

Die Freien Radios berichteten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den NSU-Prozess und die NSU-UntersuchungsausschĂŒsse in den BundeslĂ€ndern.

Wer sich intensiver mit dem NSU-Prozess befassen mag, dem/der sei die Seite von NSU-Watch und insbesondere deren Podcast empfohlen.

Am Tag der UrteilsverkĂŒndung wird zu einer Demonstration in MĂŒnchen aufgerufen, zu der es auch einen Bus aus Mannheim gibt:

Infodaten:

  • Abfahrt 9.15 Uhr Mannheim am JUZ Mannheim/Neuer Meßplatz
  • Abfahrt 10:45 Uhr Karlsruhe HBF
  • Abfahrt 12:30 Uhr Stuttgart Schlossplatz
  • Ankunft in MĂŒnchen ~15 Uhr
  • RĂŒckfahrt aus MĂŒnchen HBF 23 Uhr
  • Preis: 30 € normal, 20 € ermĂ€ĂŸigt, 40 € Soli

Bei Interesse bitte ein Mail schreiben an: info [at] il-rhein-neckar.de

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VERANSTALTUNGSTIPPS

09.04.2020 - 31.12.2020 ()

Infoabende mĂŒssen leider entfallen

Aufgrund der aktuellen Lage mĂŒssen die Infoabende des bermuda.funk vorerst leider entfallen. Wir halten euch an dieser Stelle auf dem Laufenden, ... weiterlesen »

WORKSHOPS

09.04.2020 - 31.12.2020 ()

Workshops mĂŒssen entfallen

Aufgrund der aktuellen Lage mĂŒssen die Workshops des bermuda.funk vorerst leider entfallen. Wir halten euch an dieser Stelle auf dem Laufenden, wenn die Workshops wieder stattfinden ... weiterlesen »

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