Livestream

Im Moment läuft:

1 Uhr: bermuda.funk Clubnight
Late Night Elektro Mix und kurze Interviews mit alten und neuen Clubbern aus der Region, prÀsentiert von Dj Jascha.

Danach läuft:

2 Uhr: fastandquiet
Überblick verloren? Anschluss verpasst? Marc Rockdashle verpasst euch das neuste Update in Sachen Indie, Electro, Singer/Songwriter und Artverwandtem.The best is yet to come!

3 Uhr: Funkfeuer Mannheim
01/2023 wie weiter mit der Klimabewegung ? Diskussion bei Radio Blau   "Um die Umwelt vor den Auswirkungen der Gewalt zu bewahren, die wir ihr bereits angetan haben" Diskussion zwischen N...

4 Uhr: radio.aufschnitt
Von jeder Sorte ein paar Scheibchen! Mit Hausmacher und Rockwurst.

MonatsĂŒbersicht ĂŒber alle Sendungen


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26.01.2023

Dr. Susanne Aschhoff zu Besuch im bermuda.funk

Dr. Susanne Aschhoff mit dem Vorstandsmitglied Dr. Andreas Frank im Vorproduktions-Studio des bermuda.funk

Am 24.01.2022 war Dr. Susanne Aschhoff, Mitglied der grĂŒnen Landtagsfraktion Baden-WĂŒrttemberg, zu Gast bei uns im Freien Radio Rhein-Neckar. Der bermuda.funk â€“ vertreten von dem Vorstandsmitglied Andreas Frank und den Angestellten Florian Pfirrmann, AndrĂ© Neu und Eva Mayer â€“ stellte seine vielfĂ€ligten AktivitĂ€ten und Projekte vor. Wir sprachen ĂŒber das inklusive Radio-Projekt „Einfach reden!”, die Audio-Stadtkarte zivilgesellschaftlichen Engagements „Mannheim Under Construction” und die Bedeutung des Freien Radios fĂŒr die Vermittlung von Medienkompetenz. Weitere Themen war die Forderung, dass auch die Freien Radios ĂŒber DAB+ verbreitet werden und dies von der Landesmedienanstalt (LFK) gefördert wird sowie die Hausdurchsuchung bei Radio Dreyeckland und der damit verbundene Angriff auf die Presse- und Rundfunkfreiheit.

Dr. Susanne Aschhoff schĂ€tzt die Freien Radios als einen unabhĂ€ngigen, bereichernden Teil der Medienlandschaft. „Besonders gefallen hat mir, dass bermuda.funk ein niederschwelliges Angebot fĂŒr verschiedene Gruppen anbietet – nicht nur fĂŒr die Zuhörer*innen, sondern auch Radio zum selbst (mit)machen”, so die grĂŒne Politikerin auf ihrer Facebook-Seite.

Der bermuda.funk bedankt sich bei Frau Dr. Aschhoff fĂŒr das Interesse am Freien Radio Rhein-Neckar und den wertvollen Input. Wir freuen uns schon sehr auf einen weiteren Austausch!

20.01.2023

SolidaritĂ€t mit Radio Dreyeckland: Angriff auf die Presse- und Rundfunkfreiheit – Durchsuchungen bei Radio Dreyeckland und Mitarbeitern

Pressemitteilung Radio Dreyeckland vom 17.01.2023

Am Morgen des 17. Januar 2023 kam es zu einer Hausdurchsuchung in den RĂ€umen von Radio Dreyeckland. Die Polizist*innen durchsuchten außerdem die privaten Wohnungen von zwei Mitarbeitern von Radio Dreyeckland, eines Redakteurs sowie des Verantwortlichen im Sinne des Presserechts fĂŒr die Website von RDL. Dort wurden mehrere Computer, Mobiltelefone und DatentrĂ€ger beschlagnahmt. Darauf liegen auch sensible, vom Redaktionsgeheimnis geschĂŒtzte Daten. Betroffen waren auch GerĂ€te der LebensgefĂ€hrtin eines Redakteurs, die ihren Arbeitslaptop mit sensiblen Daten im Homeoffice nutzt. Beschlagnahmungen in den GeschĂ€ftsrĂ€umen konnten in letzter Minute verhindert werden, als die Beamt*innen sich bereits in den RĂ€umen von Radio Dreyeckland befanden.

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Angeordnet wurden die Hausdurchsuchungen von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit dem Vorwurf, dass RDL einen "Verstoß gegen das Vereinigungsverbot gemĂ€ĂŸ §85 StGB" begangen habe. Anlass dafĂŒr sei ein Artikel auf der Website von RDL vom 30.07.2022 (1), der ĂŒber die Einstellung des Ermittlungsverfahren gegen linksunten.indymedia berichtet. Der Artikel enthĂ€lt einen Link auf das öffentlich zugĂ€ngliche Web-Archiv der ehemaligen Plattform. Diese Verlinkung sei, so die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, eine unzulĂ€ssige "Weiterverbreitung" des "verbotenen Vereins linksunten.indymedia".

Das Foto einer Freiburger Hauswand, das den Artikel illustriert, stellt fĂŒr die Staatsanwaltschaft Karlsruhe schließlich den Beleg dar fĂŒr eine "unterstĂŒtzende Tendenz", womit Radio Dreyeckland sich mit der Verlinkung zum "Sprachrohr" der "verbotenen Vereinigung" linksunten.indymedia mache. Auf dem Symbolfoto ist ein Graffito zu sehen mit dem Schriftzug "Wir sind alle linksunten" - nicht erwĂ€hnt bleibt in der VerfĂŒgung die Bildunterschrift im Artikel, in dem der Slogan journalistisch kontextualisiert wird. Der inkriminierte Artikel ist mit einem KĂŒrzel versehen und die Website von Radio Dreyeckland weist einen Verantwortlichen im Sinne des Presserechts aus. Selbst unter der falschen Annahme, dass die Verlinkung eine Straftat darstelle, gibt es keinen Anlass, eine Hausdurchsuchung zur "Beweissicherung" durchzufĂŒhren.

Das Gebot der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit wurde nicht gewahrt, die Freiheit der Presse in ignoranter Weise bedroht. Das Web-Archiv von linksunten.indymedia ist öffentlich zugĂ€nglich, eine Web-Suche bei Google oder anderen Suchmaschinen liefert den Link durchgĂ€ngig als erstes Suchergebnis und die Adresse ist dieselbe wie die der frĂŒheren Plattform. Ein solcher Link in einem journalistischen Artikel ist ein Quellennachweis und mit Sicherheit kein "Verstoß gegen das Vereinigungsverbot", wie die Staatsanwaltschaft argumentiert. Dokumentation und Quellenangaben sind die Grundlage jeder seriösen journalistischen Recherche und Arbeit und dĂŒrfen nicht kriminalisiert werden. Radio Dreyeckland ist dabei nicht das einzige Medium mit Verlinkungen auf linksunten.indymedia, eine kurze Recherche liefert eine Vielzahl von derartigen Links. Nicht zuletzt: Ein Presseorgan fĂŒr die Inhalte verlinkter Seiten in Haftung zu nehmen ist völlig unabhĂ€ngig von deren Inhalt ein unsĂ€glicher Vorgang. RDL weist wie die meisten Medien eine solche Haftung ausdrĂŒcklich zurĂŒck, so auch im Impressum der Website.

Dieser Eingriff in die Pressefreiheit ist vollkommen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig und nicht hinnehmbar. In einer bereitseingereichten Beschwerde hat Radio Dreyeckland das sofortige Auswertungsverbot aller beschlagnahmten Unterlagen beantragt sowie die sofortige Herausgabe der bei der der Durchsuchung beschlagnahmten GerĂ€te und DatentrĂ€ger. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung von Radio Dreyeckland sagt: "Die Durchsuchungen und Beschlagnahme verletzen in gravierender Weise die Rundfunkfreiheit und den Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit. Durchsuchung, Beschlagnahme und Auswertung verstoßen darĂŒber hinausgegen die aus den VerfassungsgrundsĂ€tzen folgenden Bestimmungen der Strafprozessordnung, die einen Schutz der Redaktionsfreiheit gewĂ€hrleisten." Im Lauf des Tages hat Radio Dreyeckland bereits viel SolidaritĂ€t erfahren, wofĂŒr wir uns bedanken. Aus der Freiburger Zivilgesellschaft gibt es inzwischen einen Aufruf der "Soligruppe unabhĂ€ngige Medien Freiburg" zu einer Kundgebung, um diesen Angriff auf die Pressefreiheit öffentlich zu verurteilen.

 (1)

https://rdl.de/beitrag/ermittlungsverfahren-nach-indymedia-linksunten-verbot-wegen-bildung-krimineller

16.01.2023

HÖREN! Die Januar-Ausgabe von fuzzy, dem Kulturmagazin fĂŒr das Delta

Annemarie BrĂŒntjen in „Der gute Mensch von Sezuan” fotografiert von Christian Kleiner.

Das Kulturmagzin des bermuda.funk versorgt euch auch im neuen Jahr mit Berichten, Infos und Tipps zu allem, was das Leben so lebenswert macht. Durch die Januar-Ausgabe fĂŒhrt Melanie Holstein. Die Musik kommt dieses Mal von Lady Blackbird, die am 18.02.2023 in der Alten Feuerwache Mannheim auftritt.
Als Mittel gegen winterliche Depressionen empfiehlt fuzzy-Redakteur Rainer Grund den Auftritt von Matze Knob am 20.01.2023  im Mannheimer Capitol. Mit dem Comedian und Parodisten sprach er ĂŒber dessen Werdegang und sein aktuelles Programm.
Die Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim wird wohl bis 2027 dauern. Eine der ErsatzspielstĂ€tten ist das alte Kino auf dem ehemaligen US-Army GelĂ€nde Franklin. Am 10.02.2023 ist Eröffnung mit der Premiere des StĂŒcks „Der gute Mensch von Sezuan”. Annette Lennartz hat sich mit dem Intendanten Christian Holtzhauer ĂŒber den neuen Standort und seine PlĂ€ne unterhalten.
In einem Gastbeitrag der feministischen Redaktion geht es um die Malerin und Bildhauerin Clara Westhoff. In einem kurzen Blitzlicht erfahrt ihr mehr ĂŒber die Verbindung der lange zu Unrecht in Vergessenheit geratenen KĂŒnstlerin zur Kunsthalle Mannheim.
Seit mehreren Jahren gibt es eine Revue rund um das Leben der 2017 verstorbenen Mannheimer SĂ€ngerin Joy Flemming. Rainer Grund hat sie wiederentdeckt und mit der SĂ€ngerin und Schauspielerin Susan Horn ĂŒber das StĂŒck „Iwwer die Brick” gesprochen.
Rainer Grund stellt außerdem das Buch eines besonderen Schriftstellers aus dieser Region vor. Er befragte den Autor Burkhard Tomm-Bub zu dessen autobiografischen Roman „AM ENDE? – Die Saat der Niederlagen”.
Wie in jeder Ausgabe gibt es auch im Januar Filmtipps von Werner Moll aus dem Cinema Quadrat. Dort laufen unter anderem vom 02. bis zum 08.02.2023 die 27. Schwulen Filmtage. Außerdem haben wir fĂŒr euch ein paar Kulturtipps zusammengestellt:

20.01.2023 // 18 Uhr // Café Leitstelle // Smut Slam
22.01.2023 // ab 14:00 Uhr // peer23 // Margarine Café
22.01.2023 // 17:00 Uhr // Mannheimer Kunstverein // Eröffnung der Ausstellung „Vor Ort”
27.01.2023 // 19:00 Uhr // Rudolf-Scharpf-Galerie // Vernissage der Ausstellung „Mein Körper, ein Korallenriff?”

fuzzy lĂ€uft am 16.01.2023 um 16:00 Uhr in der Erstausstrahlung und wird jeden Montag um diese Zeit wiederholt. In der Mediathek ist fuzzy rund um die Uhr verfĂŒgbar.

10.01.2023

Neuer Sendeplatz fĂŒr AllMost

Die Sendung AllMost hat nun einen Abend-Sendeplatz. Sie lief bisher am 1. Freitag von 14:00 bis 16:00 Uhr. Ab Januar 2023 könnt ihr AllMost an jedem 2. Freitag von 20:00 bis 22:00 Uhr live hören. Die Sendung lÀuft auch im Wiederholungs.funk und ist jeweils sieben Tage nach der Ausstrahlung auf der Seite von AllMost und in der Mediathek nachhörbar.

Sendezeiten und weitere Infos

24.10.2022

Offener Brief des Landesverbands der freien Radios zur Perspektive DAB

In der Pressemitteilung "Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen" der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) vom 11.10.2022 wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes. Vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen 'wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft' dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.
Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen.
Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.
Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

In der Pressemeldung “Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen”, vom 11. Oktober der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes; vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft’ dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.

Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen. 

Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.

Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

In der Pressemeldung “Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen”, vom 11. Oktober der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes; vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft’ dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.

Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen. 

Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.

Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

In der Pressemeldung “Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen”, vom 11. Oktober der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes; vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft’ dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.

Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen. 

Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.

Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

Mehr von der Assoziation Freier Gesellschaftsfunk Baden-WĂŒrttemberg e. V., dem Landesverband der Freien Radios, gibt es hier: https://www.aff-bawue.org/

22.04.2022

Projekt „Mannheim Under Construction“ geht in die zweite Runde

Das bermuda.funk-Projekt „Mannheim Under Construction“ wird gefördert durch den Aktionsfonds „Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus“ der Stadt Mannheim. Die Audio-Stadtkarte prĂ€sentiert die Stadtgesellschaft Mannheim in diesem Engagement – und darĂŒber hinaus. Das Projekt lĂ€uft seit MĂ€rz 2021 und wir freuen uns sehr, dass es ab April 2022 bis Ende des Jahres in eine zweite Runde gehen kann.

„Mannheim Under Construction“ wird kontinuierlich um neue Berichte, Interviews, Geschichten und andere, auch experimentelle, Audio-Formen erweitert, so dass es sich lohnt, öfter vorbeizuschauen und zu -hören.

Aktuelles zum Projekt und zu verwandten Themen ist regelmĂ€ĂŸig in der begleitenden Radiosendung zu hören, bis Ende MĂ€rz 2022 gingen bereits 19 Ausgaben on air. Erstausstrahlung ist jeden 2. und 4. Mittwoch von 16:00 bis 17:00 Uhr, danach ist die Sendung in der Mediathek nachzuhören.

Kontakt: under-construction [at] bermudafunk.org

16.04.2020

Die Historie des bermuda.funk in Folgen

Das JubilĂ€umsjahr des Freien Radios Rhein-Neckar e. V. ist eine gute Gelegenheit, die Geschichte des bermuda.funk nach und nach als kleine Serie aufzuarbeiten. Es ist ganz schön viel passiert in all den Jahren! Was genau, könnt ihr hier Jahr fĂŒr Jahr nachlesen.

02.11.2018

Sendung verpasst? 7 Tage lang in der Mediathek nachhören!

Ihr habt eure Lieblingssendung verpasst? Oder vielleicht möchtet ihr nur ein bisschen im Programm des bermuda.funk stöbern? In unserer Mediathek könnt Ihr 7 Tage lang (fast) alle Sendungen nachhören. Dort gibt es auch die Möglichkeit, gezielt nach Namen, Genre oder Musikstilen zu suchen. Viel Spaß beim Radio-Hören!

01.11.2018

Neue Sendungen im Programm des bermuda.funk

Im bermuda.funk gehen regelmĂ€ĂŸig neue Sendungen an den Start! Und zwar so viele, dass inzwischen die Abend-SendeplĂ€tze fast alle belegt sind ...

Welche Sendungen neu im Programm sind, könnt ihr hier nachlesen. In der Rubrik "Sendungen" informieren wir euch unter "Goodbye!" auch ĂŒber diejendigen Sendungen, die leider eingestellt werden mussten.

AKTUELLE BEITRÄGE

31 Jan 2023 23:56:01
so nah Meldungen aus der Rhein-Neckar Region (Serie 427: sonar -aktuell-)
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28 Jan 2023 18:56:03
Fuzzy-Filmtipps: Cinema Quadrat, Mannheim K1: 27. Schwule Filmtage 02. bis 08. 02.2023 mit 8 aktuellen Filmen und am 17.02. 2023 Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen
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26 Jan 2023 14:10:11
Der Rollstuhlbasketball-Verein SKG "Rolling Chocolate" aus Heidelberg stellt sich vor - Teil 2
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26 Jan 2023 13:52:05
Der Rollstuhlbasketball-Verein SKG "Rolling Chocolate" aus Heidelberg stellt sich vor - Teil 1
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WORKSHOPS

09.03.2023 (18:00)

Online-Workshop: Fake, Fiktion und Fakten – Informationen und Fakten finden, einordnen und bewerten

Angeblich nehmen sie zu, die LĂŒgen aus und in der digitalen Welt, Fake News und Ähnliches. Ob dies wirklich so ist oder ihnen nur mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, ist umstritten.
Der Umgang mit Fakten war in ... weiterlesen »

30.03.2023 (18:00)

Online-Workshop: Tiefenrecherche und FaktenprĂŒfung, Aufbau-Workshop

Aufbauend auf dem Workshop »Fake, Fiktion und Fakten – Informationen einordnen, Fakten finden und bewerten« werden die dabei gewonnenen Erkenntnisse vertieft und es werden spezielle Werkzeuge und Techniken vorgestellt. ... weiterlesen »

KONZERTE

Die Musikredaktion verlost regelmäßig 2 x 2 Eintrittskarten zu Konzerten in der Region. Einfach eine Mail mit Datum und Namen der Band an musik [at] bermudafunk.org schicken und gewinnen!

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