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Mit Jerry Lee Lewis ist der letzte, große Musiker der Rock'n'Roll Ära aus den 50-ern verstorben. Doch dieser R'n'R ist die Mutter aller Musik in ihrer ganzen Bandbreite, die wir heute hören und lieben. Also lasst u...

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11 Uhr: Alpha Centauri
Das Kulturmagazin (in dt. Sprache) zum Thema Griechenland prÀsentiert junge griechische Kultur und Musik mit sehr vielen aktuellen Infos und Nachrichten aus Griechenland, die hier in Deutschland nicht in den Medien prÀsentiert werden.

12 Uhr: Mannheim Under Construction
Herzlich Willkommen zur zweiten November-Ausgabe von "Mannheim Under Construction"!   Die Themen heute:   [Hinweis in eigener Sache: Die angekĂŒndigten BeitrĂ€ge zum...

13 Uhr: bermuda.music special
Die Spezial-Sendung der Musikredaktion des bermuda.funk, gestaltet von wechselnden Moderator*innen.

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06.12.2022

Zivilgesellschaftliches Engagement in den Mannheimer Quadraten ergehen: Launch des ersten „Mannheim Under Construction“-Spaziergangs

Wie klingt Engagement? Dies können Interessierte jetzt nicht nur online in der „Mannheim Under Construction“-Audio-Stadtkarte erkunden, sondern auch bei einem Spaziergang durch die Mannheimer Quadrate erfahren.

Der etwa zwei Stunden dauernde und fĂŒr mobile EndgerĂ€te optimierte Spaziergang lĂ€dt an zwölf Stationen dazu ein, Beispiele fĂŒr die in der „Mannheim Under Construction“-Karte verzeichneten Engagements kennenzulernen und in der Stadt zu er-gehen. Start ist am Mannheimer Rathaus im Quadrat E 5. Von dort aus geht es zum Museum Weltkulturen in D5 und zum Verband Deutscher Sinti und Roma in B7. Weitere Stationen sind der Schillerplatz, Schlosspark und Schloss, das Stadthaus, der Parade- und Marktplatz und das QZM in G7. Nach einem Hör-Ausflug zur TeufelsbrĂŒcke im Jungbusch endet der Spaziergang an der Mannheimer Abendakademie im Quadrat U. Ein Bonus-Track stellt das Freie Radio Rhein-Neckar bermuda.funk in der Alten Feuerwache in der Neckarstadt vor.

Projektleiterin Dr. Christina Gehrlein erlĂ€utert eines der Ziele: „Der Spaziergang ist als eine Erweiterung der bislang ausschließlich digitalen Stadtkarte gedacht und soll zu einer Interaktion mit dem Mannheimer Stadtraum und den Orten zivilgesellschaftlichen Engagements anregen.“

Informationen zur detaillierten Route und den Stationen findet ihr im Flyer zum Spaziergang.

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„Mannheim Under Construction“ ist ein aktuelles Projekt des bermuda.funk und stellt anhand einer Audio-Stadtkarte zivilgesellschaftlichen Engagement vor. „Mannheim Under Construction“ wurde im Oktober 2022 mit dem 1. Preis des Mannheimer Demokratiepreises ausgezeichnet.

Konzipiert und umgesetzt wurde der Spaziergang vom „Mannheim Under Construction“-Projektteam Dr. Christina Gehrlein (Projektleitung), Gabriela KĂŒhnhardt-Alvarez (Art Direction & Design) und Daniel Winzen (Entwicklung).

Das Projekt wird gefördert von der Stadt Mannheim im Rahmen des Aktionsfonds “Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus“.

FĂŒr weitere Informationen und Fragen erreicht ihr Dr. Christina Gehrlein unter der Adresse under-construction@bermudafunk.org

21.11.2022

HÖREN! Die November-Ausgabe von fuzzy – Kultur im Delta

Foto Nachtwandel: Annette Lennartz

In der Novemberausgabe von fuzzy berichtet die Kulturredaktion des bermuda.funk wieder ĂŒber das aktuelle Kulturleben in der Region Rhein-Neckar – zu besonderen AnlĂ€ssen schauen wir aber auch gerne einmal zurĂŒck. Somit startet diese Ausgabe mit einem kleinen RĂŒckblick zum letzten Oktoberwochenende – Annette Lennartz berichtet ĂŒber den ersten Nachtwandel im Mannheimer Stadtteil Jungbusch nach zwei Jahren Pause. Fides Schopp beschĂ€ftigt sich mit Islam im Theater – Theater im Islam und Leon Kaessmann berichtet ĂŒber "Saufen, Fechten, Heidelberg", ein StĂŒck ĂŒber Burschenschaften und alles, was vermeintlich dazu gehört. Rainer Grund stellt den schwĂ€bischen Kabarettisten Andreas Weber vor und die Filmtipps mit Werner Moll vom Cinema im Quadrat sind auch in dieser Ausgabe am Start.
Durch die Sendung fĂŒhrt Melanie Holstein mit musikalischer UnterstĂŒtzung von der Fityan Band und orientalischem Jazz-Rock.

Die Sendung könnt ihr hier anhören.

24.10.2022

Offener Brief des Landesverbands der freien Radios zur Perspektive DAB

In der Pressemitteilung "Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen" der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) vom 11.10.2022 wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes. Vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen 'wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft' dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.
Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen.
Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.
Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

In der Pressemeldung “Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen”, vom 11. Oktober der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes; vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft’ dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.

Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen. 

Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.

Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

In der Pressemeldung “Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen”, vom 11. Oktober der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes; vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft’ dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.

Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen. 

Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.

Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

In der Pressemeldung “Medienvielfalt braucht gute Rahmenbedingungen”, vom 11. Oktober der Landesanstalt fĂŒr Kommunikation (LFK) wurde ĂŒber wichtige Themen der letzten Sitzung des LFK-Medienrats informiert, darunter die Novellierung des Mediengesetzes; vor allem die geplante VerlĂ€ngerung aller UKW- und DAB-Zuweisungen hebt der Medienrat positiv hervor. Diese VerlĂ€ngerung stellt sicherlich einen wichtigen Eckpfeiler zum Erhalt der lokalen und regionalen Hörfunklandschaft’ dar. Auch die freien Radios profitieren hier von einer VerlĂ€ngerung der UKW-Zuweisung bis 2030.

Als Landesverband der freien Radios im Land hĂ€tten wir uns allerdings gewĂŒnscht, wenn die freien Radios darĂŒber hinaus Planungssicherheit hinsichtlich einer digitalen terrestrischen Verbreitung erhalten wĂŒrden. Eine Perspektive zur Förderung von DAB fehlt den freien Radios ebenso wie die vorgĂ€ngig nötige Bedarfszuweisung von KapazitĂ€ten fĂŒr eine solche Verbreitung. Damit sind die nichtkommerziellen Veranstalter die einzigen Programmanbieter des Landes, die noch nicht ĂŒber DAB zu hören sind. Die vorliegende Novellierung des Landesmediengesetz wĂŒrde diese Diskriminierung fortschreiben. Unseren Hörer*innen können wir weiterhin keine Antwort auf die hĂ€ufig gestellte Frage geben, wann wir auf DAB zu hören sein werden.

Dies ist auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil freie Radios aus Baden-WĂŒrttemberg wie Radio Dreyeckland, Freies Radio Freudenstadt oder Radio free FM inzwischen als ‘Public Value’ in die Gesamtliste der privaten Angebote gem. § 84 Abs. 5 Satz 1 MStV aufgenommen wurden. In der BegrĂŒndung fĂŒr die Aufnahme wird zudem generell der Beitrag von NKL zur Angebots- und Meinungsvielfalt im Bundesgebiet gewĂŒrdigt. In der damit einhergehenden Einstufung als ‘leichtauffindbares’ Public-Value-Angebot im Sinne des Medienstaatsvertrages sehen wir auch eine WĂŒrdigung unserer Arbeit. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leiderwaren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antrag nachholen. Aufgrund des kurzen Antragsverfahrens in 2021 haben im Land nur die genannten Sender einen Antrag gestellt. Leider waren die NKL und ihre VerbĂ€nde ĂŒber dessen Ausschreibung damals von den Medienanstalten nicht unterrichtet worden, die in der Liste fehlenden NKL aus Baden-WĂŒrttemberg werden in drei Jahren beim nĂ€chsten Anlauf einen Antragnachholen. 

Wir erwarten, dass die LFK dieser Einstufung Rechnung trĂ€gt und den Weg fĂŒr eine DAB-Verbreitung ebnet.

Im Jahr 2019 haben wir eine Kostenkalkulation fĂŒr einen DAB-Multiplex im Land mit allen nichtkommerziellen und Lernradios vorgelegt. Die Kalkulation erfolgte in Beratung mit der Schweizer Firma Digris, die in der Schweiz und in Frankreich mittlerweile mehrere Multiplexe erfolgreich betreibt. Die jĂ€hrlichen Betriebsausgaben pro Sender (14 im Land) lagen damals etwa bei 40.000 €,was der heutigen Fördersumme der LFK fĂŒr die privaten Anbieter entspricht. In diesem Sinne fordern wir als Landesverband eine Gleichstellung mit den privaten Veranstaltern bei der Förderung der DAB-Verbreitung.

Mehr von der Assoziation Freier Gesellschaftsfunk Baden-WĂŒrttemberg e. V., dem Landesverband der Freien Radios, gibt es hier: https://www.aff-bawue.org/

17.10.2022

HÖREN! Die Oktober-Ausgabe von fuzzy, dem Kulturmagazin fĂŒr das Delta

Foto: Susanne Reichardt

In der Oktoberausgabe von fuzzy berichten wir wieder ĂŒber das aktuelle Kulturleben in der Region Rhein-Neckar.
Das Kabarett ist dabei mit Stefan Bauer in einem Beitrag von Rainer Grund. Rainer Kern spricht mit Annette Lennartz ĂŒber den Afrikaschwerpunkt bei der 24. Ausgabe von Enjoy Jazz, dem Festival fĂŒr Jazz und Anderes in der Alten Feuerwache. Melanie Holstein hat die Musikerin und LogopĂ€din Livy Flamme portrĂ€tiert. Annette Lennartz war im Stadttheater Heidelberg bei der Premiere von Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum” und hat mit Tanja Vogel vom Reiß-Museum ĂŒber Postkarten gesprochen. Das alles garniert mit Kultur- und Filmtipps. In dieser Ausgabe mit afrikanischer Musik von von Enjoy Jazz. Durch die Sendung fĂŒhrt Annette Lennartz.

17.10.2022

BĂŒro in der Alten Feuerwache wieder offiziell geöffnet

Das BĂŒro des bermuda.funk in der Alten Feuerwache hat nun wieder offizielle Öffnungzeiten:

Dienstag 17:00 bis 19:00 Uhr
Mittwoch 11:00 bis 13:00 Uhr
Donnerstag 11:00 bis 13:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten können auch individuell Termine vereinbart werden. In diesem Fall bitte eine Mail an bueroteam [at] bermudafunk.org schreiben.

04.10.2022

Ausgezeichnet! Mannheim Under Construction erhÀlt Demokratiepreis

Der bermuda.funk freut sich ĂŒber die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung seines Projekts Mannheim Under Construction mit dem 1. Preis des Mannheimer Demokratiepreises. Der Mannheimer Demo­kratie­preis, der 2020 zum ersten Mal verliehen wurde, zeichnet Aktionen und Projekte aus, die sich in herausragender Weise mit dem Thema Demokratie in seinen vielfĂ€ltigen Facetten auseinandersetzen.
Mannheim Under Construction ist eine Audio-Stadtkarte, die online zivilgesellschaftliches Engagement in der Stadt Mannheim vorstellt – und manchmal auch darĂŒber hinaus. “Mannheim Under Construction” bedeutet, dass es sich bei diesem Engagement um einen fortdauernden Prozess handelt, der immer weitergeschrieben, -gedacht und -gesprochen wird. Das Projekt wird gefördert von der Stadt Mannheim im Rahmen des Aktionsfonds “Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus“.
Andreas Frank gratuliert im Namen des bermuda.funk-Vorstands Dr. Christina Gehrlein, die das Projekt initiiert hat und seit dem offiziellen Start im MĂ€rz 2021 – unter anderem mit einer 14-tĂ€gigen Radiosendung – begleitet. “Der Preis ist eine tolle WĂŒrdigung fĂŒr ein außergewöhnliches Projekt und zeigt einmal mehr die große Bedeutung der Freien Radios fĂŒr Presselandschaft und Gesellschaft”, so Frank.
Dr. Christina Gehrlein bedankt sich bei der Jury, beim Projekteam, vor allem aber bei den zahlreichen Initiativen und Projekten, die sich bereits auf der Stadtkarte finden: “Ohne diese Projekte wĂ€re die Stadtkarte nicht das, was sie ist – und noch werden kann.” Zusammen mit Gabriela KĂŒhnhardt-Alvarez (Art Direction & Design) und Daniel Winzen (Entwicklung) arbeitet sie aktuell unter anderem an einem Spaziergang, der an verschiedenen Stationen im Mannheimer Stadtraum Engagement vorstellt und gleichzeitig Archiv und Empowerment sein soll. “Wir hoffen, dass durch den Demokratiepreis die Stadtkarte noch bekannter wird, viele Menschen die BeitrĂ€ge hören und zahlreiche weitere Markierungen hinzukommen”, so Gehrlein.
Mannheim Under Construction sendet aktuell zweimal im Monat, jeden 2. und 4. Mittwoch von 16:00 bis 17:00 Uhr. Wiederholt wird die Sendung am 1. Dienstag um 12:00 Uhr, am 2. Freitag um 12:00 Uhr und 3. Dienstag um 12:00 Uhr; die Sendung ist nach jeder Ausstrahlung eine Woche lang in der bermuda.funk-Mediathek nachhörbar.

22.04.2022

Projekt „Mannheim Under Construction“ geht in die zweite Runde

Das bermuda.funk-Projekt „Mannheim Under Construction“ wird gefördert durch den Aktionsfonds „Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus“ der Stadt Mannheim. Die Audio-Stadtkarte prĂ€sentiert die Stadtgesellschaft Mannheim in diesem Engagement – und darĂŒber hinaus. Das Projekt lĂ€uft seit MĂ€rz 2021 und wir freuen uns sehr, dass es ab April 2022 bis Ende des Jahres in eine zweite Runde gehen kann.

„Mannheim Under Construction“ wird kontinuierlich um neue Berichte, Interviews, Geschichten und andere, auch experimentelle, Audio-Formen erweitert, so dass es sich lohnt, öfter vorbeizuschauen und zu -hören.

Aktuelles zum Projekt und zu verwandten Themen ist regelmĂ€ĂŸig in der begleitenden Radiosendung zu hören, bis Ende MĂ€rz 2022 gingen bereits 19 Ausgaben on air. Erstausstrahlung ist jeden 2. und 4. Mittwoch von 16:00 bis 17:00 Uhr, danach ist die Sendung in der Mediathek nachzuhören.

Kontakt: under-construction [at] bermudafunk.org

16.04.2020

Die Historie des bermuda.funk in Folgen

Das JubilĂ€umsjahr des Freien Radios Rhein-Neckar e. V. ist eine gute Gelegenheit, die Geschichte des bermuda.funk nach und nach als kleine Serie aufzuarbeiten. Es ist ganz schön viel passiert in all den Jahren! Was genau, könnt ihr hier Jahr fĂŒr Jahr nachlesen.

02.11.2018

Sendung verpasst? 7 Tage lang in der Mediathek nachhören!

Ihr habt eure Lieblingssendung verpasst? Oder vielleicht möchtet ihr nur ein bisschen im Programm des bermuda.funk stöbern? In unserer Mediathek könnt Ihr 7 Tage lang (fast) alle Sendungen nachhören. Dort gibt es auch die Möglichkeit, gezielt nach Namen, Genre oder Musikstilen zu suchen. Viel Spaß beim Radio-Hören!

01.11.2018

Neue Sendungen im Programm des bermuda.funk

Im bermuda.funk gehen regelmĂ€ĂŸig neue Sendungen an den Start! Und zwar so viele, dass inzwischen die Abend-SendeplĂ€tze fast alle belegt sind ...

Welche Sendungen neu im Programm sind, könnt ihr hier nachlesen. In der Rubrik "Sendungen" informieren wir euch unter "Goodbye!" auch ĂŒber diejendigen Sendungen, die leider eingestellt werden mussten.

AKTUELLE BEITRÄGE

07 Dec 2022 19:42:27
Amnesty Gruppe Ladenburg-Schriesheim: Tag der Menschrechte
anhören

06 Dec 2022 20:13:24
Was tun wenn’s brennt? - Vortrag ĂŒber Brandschutz und Barrierefreiheit
anhören

06 Dec 2022 11:20:51
"Mehr MĂŒtter fĂŒr die Kunst" (Serie 1161: Glottal Stop)
anhören

06 Dec 2022 02:17:50
Fuzzy-Filmtipps: Cinema Quadrat, Mannheim K1 am 16.12., 19.12. und 21.12.2022 jew. 19:30 Uhr: STREET HEROINES - StreetartkĂŒnstlerinnen aus New York, Mexico City und SĂŁo Paulo
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