Livestream

Im Moment läuft:

14 Uhr: Die gro├če Rhythmusshow
... spielt frische Musik aus Indie, Pop und Elektro/Dance (mit meistens gerader Bassdrum) und unterst├╝tzt das Einwirken von anorganisch-elektronischen, gerne auch poppigen Rhythmen auf den menschlichen Organismus.

Danach läuft:

15 Uhr: Die gro├če Rhythmusshow
... spielt frische Musik aus Indie, Pop und Elektro/Dance (mit meistens gerader Bassdrum) und unterst├╝tzt das Einwirken von anorganisch-elektronischen, gerne auch poppigen Rhythmen auf den menschlichen Organismus.

16 Uhr: Sonar Mi-17
Das regionale Infomagazin peilt die neuesten Entwicklungen und skurrile Nebens├Ąchlichkeiten im bermuda.dreieck an und ortet Highlights.

17 Uhr: Sonar Do-17
Das regionale Infomagazin peilt die neuesten Entwicklungen und skurrile Nebens├Ąchlichkeiten im bermuda.dreieck an und ortet Highlights.

Monats├╝bersicht ├╝ber alle Sendungen


Newsarchiv

06.07.2018

Urauff├╝hrung der H├Ârserie "RADIO LU. Gespenster einer Stadt" (in Kooperation mit dem bermuda.funk)

Im Rahmen des 28. Ludwigshafener Kultursommers finden von Mitte Juni bis Ende August rund 100 verschiedene Veranstaltungen statt. In diesem Jahr auch eine in Kooperation mit dem bermuda.funk: "RADIO LU. Gespenster einer Stadt". In zwei ├Âffentlichen Listening Sessions (mit jeweils unterschiedlichen Folgen) am 05.07.2018 im Ernst-Bloch Zentrum und 05.08.2018 im Hausboot Ludwigshafen wird diese "Serie zum H├Âren" bei freiem Eintritt uraufgef├╝hrt.

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F├╝r die f├╝r den Ludwigshafener Kultursommer produzierten Folgen begaben sich die Audio-Produzentinnen Christina Gehrlein und Fides Schopp auf Reisen in Archive, experimentierten mit Sounds, f├╝hrten Interviews und sammelten Field Recordings. "Gleich dem", wie es in der Ank├╝ndigung hei├čt, "zwischen An- und Abwesenheit changierenden Gespenst fragt RADIO LU nach dem, was war, aber auch nach dem, was h├Ątte sein k├Ânnen ÔÇô Imagination von Stadt."

Die zweite Listening Session wird im bermuda.funk ├╝bertragen, und zwar im frei.raum am 5. August von 16 bis 17 Uhr. Im Ludwigshafener Hausboot wird die Sendung bei k├╝hlen Getr├Ąnken gemeinsam angeh├Ârt!

Termine der Listening Sessions von RADIO LU. Gespenster einer Stadt:

Donnerstag, 05. Juli 2018, 19 Uhr, Ernst Bloch Zentrum, Walzm├╝hlstra├če 63, 67061 Ludwigshafen

Sonntag, 05. August 2018, 15.30 Uhr, Hausboot Ludwigshafen, Bahnhofstra├če 30, 67059 Ludwigshafen

Sonntag, 05. August, 16 bis 17 Uhr: frei.raum-Sendung im bermuda.funk

Die Ank├╝ndigung sowie das gesamte Programm des 28. Ludwigshafener Kultursommers findet sich online unter:

www.ludwigshafen.de/fileadmin/Websites/Stadt_Ludwigshafen/Lebenswert/Kultur/Kulturbuero/Kultursommer/Programm_KuSo_2018.pdf


18.06.2018

Die neue Datenschutzgrundverordnung DSGVO beim bermuda.funk

Die Einführung der DSGVO hat auch für uns als bermuda.funker*innen einige Änderungen und Neuerungen zur Folge. Das Wichtigste haben wir hier für euch zusammengestellt.

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Die DSGVO regelt den Datenschutz. Allerdings geht es nicht um irgendwelche Daten, sondern ganz speziell um die sogenannten personenbezogene Daten. Hierunter fallen alle Angaben, die sich einer bestimmten nat├╝rlichen Person (also einem Menschen) zuordnen lassen und sie dadurch identifizieren oder identifizierbar machen kann (Art. 4 Abs. 1 DSGVO). Beispiele w├Ąren hier Name oder Geburtsdatum.
Eine weitere besondere Art personenbezogener Daten, die in h├Âherem Ma├če sensibel sind, unterliegen einem versch├Ąrften Schutz. In diese Kategorie fallen Angaben zu:

  • Rassischer und ethnischer Herkunft
  • Politischen Meinungen
  • Religi├Âsen oder weltanschaulichen ├ťberzeugungen
  • Gewerkschaftszugeh├Ârigkeit
  • Gesundheit und Sexualit├Ąt

Diese Daten d├╝rfen nur mit ausdr├╝cklicher Einwilligung der betroffenen Person verarbeitet werden. Der bermuda.funk verzichtet auf das Erheben von Daten, die diesem versch├Ąrften Schutz unterliegen und versucht insgesamt, so wenig wie m├Âglich Daten zu verarbeiten.

Der bermuda.funk hat ein Verzeichnis von Verarbeitungst├Ątigkeiten von Daten angelegt. Hier werden alle Prozesse erfasst, bei denen eine Datenverarbeitung beim bermuda.funk erfolgt. Dies betrifft zum Beispiel unsere Mitgliederverwaltung. Im Sinne der DSGVO wird hierunter jeder Vorgang verstanden, der mit personenbezogenen Daten zu tun hat. Dazu z├Ąhlen zum Beispiel deren Erhebung, Speicherung oder auch deren L├Âschung. Den Grundsatz bildet dabei das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt: Dieses sagt aus, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten zun├Ąchst grunds├Ątzlich verboten ist ÔÇô au├čer es liegt eine ausdr├╝ckliche Erlaubnis vor. Ein Beispiel hierf├╝r w├Ąre zum Beispiel das Double-Opt-in-Verfahren zur Datenerhebung auf Websiten zur Anmeldung f├╝r Newsletter etc.

Im Vergleich zum BDSG bringt die DSGVO Neuerungen, welche die Rechte betroffener Personen st├Ąrken. Einzelne Verbesserungen f├╝r Verbraucher*innen sind die Datenportabilit├Ąt, Einwilligung in die Datenverarbeitung und die Einwilligung zu jedem Zeitpunkt zu widerrufen. Weitere Punkte sind das Recht auf L├Âschung und das Auskunftsrecht. Hierzu geh├Âren das Widerrufsrecht, Beschwerderecht, und das Recht auf L├Âschung von Daten.

Bermuda.funk ber├╝cksichtigt alle gesetzlichen L├Âschfristen bei der Datenverarbeitung und beachtet mit gr├Â├čter Sorgfalt alle notwendigen technischen und organisatorischen Ma├čnahmen f├╝r den Datenschutz. Bei bermuda.funk haben sich alle Mitarbeiter*innen mit dem Thema DSGVO besch├Ąftigt und in den verschiedenen Arbeitsbereichen werden entsprechende Ma├čnahmen umgesetzt. Beim Vorstand gibt es zum Thema Datenschutz eine verantwortliche Person und es gibt nat├╝rlich die M├Âglichkeit, sich bei bermuda.funk ├╝ber gespeicherte Daten zu informieren bzw. diese l├Âschen zu lassen.

Die bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse wird nur dazu dazu benutzt, den monatlichen Newsletter zu verschicken. Ihr habt jederzeit die M├Âglichkeit, den Empfang des Newsletters abzubestellen, das geht ganz einfach hier. Bei einer K├╝ndigung der Mitgliedschaft werden alle Daten (sofern dies nicht vom Gesetzgeber anders vorgesehen ist) gel├Âscht.

26.06.2018

Neue Sendung: These Times Are Heavy

Heavy. Metal. Seine Sub-Genres, seine Geschichte, seine Einfl├╝sse, seine Spielarten und seine verwandten Musikrichtungen (inkl. dem gelegentlichen Blick ├╝ber den Tellerrand). Vom Nerd ÔÇö f├╝r Nerds, und alle anderen. Meist mit Schwerpunktthemen,wie: musikalisch-stilistischen, geographischen, philosophischen, politischen, textlich-inhaltlichen, K├╝nstler- oder Personengruppen-bezogenen. Von Untergrundperlen und Megasellern, von Eintagsfliegen und Dinosauriern, und alles dazwischen.

Sendezeiten und weitere Infos

01.06.2018

Goodbye: Pogoradio

Die w├Âchentliche Dosis Punkrock mit Anarchie und Bier wurde seit dem 02.11.2000 im bermuda.funk ausgestrahlt. Seitdem wurden ├╝ber 800 Sendungen produziert. Ab 2011 wurde Pogoradio in K├Âln jeden Montag aufgenommen und Mittwochs ab 23 Uhr im bermuda.funk ausgestrahlt.
Gespielt wurde Punkrock in allen m├Âglichen Variationen. Neuerscheinungen wie auch Klassiker wurden aus allen Ecken der Erde zusammengetragen und jede Woche der kleinen treuen Zuh├Ârer*innen-Schar pr├Ąsentiert. So gut wie alle Lieder, die in der Sendung Pogoradio gespielt wurden, wurden vorher noch nie in der ├ľffentlichkeit ausgestrahlt. Die meisten vorgestellten Bands hatten sonst keine Chance, im Radio gespielt zu werden.
Gern geh├Ârt wurden auch die Studiog├Ąste, die mit ihrem eigenwilligen Musikgeschmack f├╝r ein abwechslungsreiches Programm sorgten. Die Sendung bot einen aktuellen ├ťberblick ├╝ber die Punkszene: Zu Gast waren Musiker*innen, Konzertveranstalter*innen sowie junge und alte Punkrockveteran*innen.

Der bermuda.funk sagt Danke!

01.05.2018

Neue Sendung: Nix is feddich

"Nix is feddich"
Und doch muss es raus
Will in dein Ohr
Auch ohne Applaus
Bevor
Die Sucht nach Perfektion
Und dem geleckten Ton
Das Kreative im Keim erstickt
Ob das gl├╝ckt?

Kiri sendet Aufnahmen ihrer Sch├╝lerinnen, zeigt musikalische Ideen in ihrer Entwicklung und empf├Ąngt G├Ąste mit eigenen Texten und Musik.

Sendezeiten und weitere Infos

13.06.2018

Goodbye: Doppelkopf

Warum haben die Bewohner der Isle of Man keine Lust auf Geschwindigkeitsbegrenzungen? Wie hei├čen Cranberries eigentlich auf Deutsch? Die Sendung "Doppelkopf" kl├Ąrte die wirklich wichtigen Fragen des Lebens!
Toby, Frank und Frau Sp├Ątzleberger quatschten sich um Kopf und Kragen, blieben mal mehr, mal weniger beim zuf├Ąllig generierten Thema der jeweiligen Sendung, erf├╝llten aber stets ihren Bildungsauftrag. Seri├Âse Berichterstattung und absurder Quatsch gingen hier Hand in Hand. Ach ja, Musik gabÔÇÖs ├╝brigens auch. Passend zum Thema und oftmals zu viel f├╝r nur 60 Minuten. Nie vorbereitet, aber immer unterhaltsam!

Der bermuda.funk sagt Danke!

05.07.2018

Hurra, wir senden noch! Oder: Die Segnungen des Freien Marktes

Um ein Haar w├Ąre der bermuda.funk ab 01.07.2018 nicht mehr zu h├Âren gewesen, weil wir die Antenne in Heidelberg nicht mehr h├Ątten benutzen k├Ânnen. Das w├Ąre aber nicht nur dem bermuda.funk so gegangen, sondern in einigen Sendegebieten auch dem Deutschlandfunk, dem MDR, Radio Regenbogen und einigen mehr, wie auch in der ├╝berregionalen Presse zu lesen war. Wie konnte es dazu kommen? Und ist es so einfach?

Eine ausf├╝hrliche Historie mit Hintergrundinfos k├Ânnt ihr hier nachlesen.

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Wie kommt das Signal ins Radio?

Um ein UKW-Sendesignal ausstrahlen zu k├Ânnen, braucht es Sender und Antennen. Die Antennen sollten an m├Âglichst exponierten (sprich hohen und unverbauten) Stellen in der Landschaft stehen, die deshalb h├Ąufig noch mit Funkt├╝rmen versehen sind.

Und wem geh├Âren diese Anlagen?

Fr├╝her wurden sowohl die Funkt├╝rme als auch die Sender und Antennen von der Post betrieben. Als diese privatisiert wurde, wurden Sender und Antennen in eine Firma ausgegliedert und die Funkt├╝rme in eine andere. Die Sender- und Antennen-Firma hei├čt zwischenzeitlich Media Broadcast und geh├Ârt der Freenet-Gruppe, die Funkturm-Firma hei├čt Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) und geh├Ârt der Deutschen Telekom.

Der Markt macht alles gut!?

Zwischenzeitlich wurde nicht nur die Post zerschlagen, sondern auch ein "Markt" f├╝r UKW-Ausstrahlungs-Dienstleistungen geschaffen. Es entstanden konkurierende Unternehmen, die ebenfalls anboten, Sendernetze zu betreiben. Da es relativ teuer ist, Antennen zu errichten, und weil ├╝ber eine Antenne mehrere Sender ausgestrahlt werden k├Ânnen, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) Media Broadcast nicht nur gezwungen, ihre Antennen f├╝r andere Anbieter zur Mitbenutzung zur Verf├╝gung zu stellen, sondern auch festgelegt, zu welchen Preisen dies erfolgen muss.

Andererseits wurden der Media Broadcast auch ├Âffentlich Vorgaben f├╝r die Preise der gesamten Dienstleistung "UKW-Verbreitung" gemacht, die somit auch den zwischenzeitlich entstandenen Konkurrent*innen bekannt waren. Die Media Broadcast entschloss sich 2017, die Antennen und Sender zu verkaufen, weiterhin aber die Dienstleistung des Betriebs dieser Infrastruktur anzubieten. Damit wollte sie der Regulierung entkommen.

Kauft Antennen! Kauft Sender!

Die Media Broadcast bot in einem ersten Schritt den bisherigen Nutzern (also den Programmanbietern) die Infrastruktur zum Kauf an. In einem zweiten Schritt wurde dann s├Ąmtliche nicht direkt verkaufte Infrastruktur, zusammengefasst zu B├╝ndeln, versteigert.

Wir haben lange ├╝berlegt, ob wir die Sender und Antennen an unseren zwei Standorten kaufen sollen. Um uns ein realistisches Bild unserer Situation machen zu k├Ânnen, mussten wir verschiedene Szenarien durchspielen, Angebote f├╝r den Sender-Betrieb einholen, die Standort-Miete ermitteln und nicht zuletzt mit der Landesmedienanstalt (LFK) ├╝ber unsere zuk├╝nftige F├Ârderung sprechen.

Die LFK bedauerte sehr, uns nicht unterst├╝tzen zu k├Ânnen, uns auch keine Garantien f├╝r irgendwas geben zu k├Ânnen und w├╝nschte uns viel Erfolg bei den Verhandlungen. Sollten die Kosten f├╝r die Sender und Antennen steigen, sollten wir nicht damit rechnen, dass das mit einer h├Âheren F├Ârderung kompensiert werden k├Ânne.

Trotzdem entschlossen wir uns, Sender und Antennen zu kaufen. Die einfache ├ťberlegung lautete: Wenn jemand anders kauft und uns die Sachen vermietet, dann wird der/diejenige daran verdienen wollen, so dass es uns vermutlich g├╝nstiger kommt, wenn wir selbst kaufen. Bei unseren Recherchen wurde uns recht schnell klar, dass die Antennen zwar teilweise schon alt und die Kosten ihrer Errichtung vermutlich schon l├Ąngst abgeschrieben waren, dass aber ein Neu-Aufbau sehr kostspielig werden w├╝rde. Dieser Umstand, so bef├╝rchteten wir, w├╝rde Investor*innen anlocken, die in Erwartung eines sicheren Gesch├Ąfts bei der Auktion auch hohe Preise zahlen k├Ânnten, die sich in hohen Mietkosten niederschlagen w├╝rden.

Also haben wir mit der Media Broadcast verhandelt und dann auch Ende M├Ąrz 2018 gekauft. Aber nicht alles. Die Heidelberger Antenne haben wir nicht gekauft, weil dar├╝ber auch ein privat-kommerzieller Veranstalter mit einer wesentlich h├Âheren Sendeleistung verbreitet wird, so dass dieser auch den gr├Â├čten Teil der Miete zahlen m├╝sste. Und weil die Antenne wegen der h├Âheren Sendeleistung der anderen gro├č und teuer war.

Vertr├Ąge, Vertr├Ąge

Die Rechtsabteilung des bermuda.funk machte sich dann dran, die Vertr├Ąge unter Dach und Fach zu bringen. Nein, nat├╝rlich haben wir keine Rechtsabteilung. Trotzdem mussten wir ziemlich viele Vertr├Ąge machen. Mit Media Broadcast ├╝ber den Kauf der Anlagen und ├╝ber deren Wartung, mit der DFMG ├╝ber die Standort-Miete und mit radioaktiv, f├╝r die wir die Ausstrahlung ihres Programms gleich mit ├╝bernehmen. Dass die Landesmedienanstalt uns weder die UKW-Ausstrahlung bis zum Lizenz-Ende 2025 garantiert, noch die entsprechende F├Ârderung, machte die Vertrags-Verhandlungen nicht eben einfacher.

Und eigentlich h├Ątten wir auch mit dem Investor, der die Antenne in Heidelberg gekauft hat, einen Vertrag machen m├╝ssen.

Es wird spannend

Investor? Ja, Investor! Der privat-kommerzielle Programmveranstalter hat n├Ąmlich "seine" Infrastruktur nicht selbst gekauft. Ein Sendernetzbetreiber hatte ihm schon vor dem Verkauf der Antennen ein Angebot f├╝r den Sendernetzbetrieb gemacht, dass so attraktiv war, dass er das angenommen hat. Interessanterweise hat aber auch der Sendernetzbetreiber die Antenne nicht gekauft. Nicht in der ersten Rund des direkten Verkaufs und auch nicht in der zweiten Runde, als die Antennen in B├╝ndeln versteigert wurden. Aus der Versteigerung sind die zwei gro├čen Sendernetzbetreiber sogar mit offizieller Ank├╝ndigung ausgestiegen.

Nachdem die Antennen versteigert waren, offenbarte sich, dass wir mit unserer (nicht all zu schwer zu treffenden) Prognose gar nicht so schlecht lagen: Die Antennen waren von Investor*innen gekauft worden, die damit Geld verdienen wollten.
Und dann kam das gro├če Geschrei. Die Sendernetzbetreiber (die sich ja durch Vertr├Ąge schon zur Dienstleistung verpflichtet hatten und also auf die Benutzung der Antennen angewiesen waren) beschwerten sich lautstark, weil die Investor*innen Geld verdienen wollten, also ihrer Ansicht nach ├╝berh├Âhte Preise forderten. Und sie riefen nach der Bundesnetzagentur, der regulierenden Beh├Ârde. Die wiederum hatte vor dem Verkauf der Infrastruktur nichts gegen den Verkauf und das Verkaufsprozedere einzuwenden. Wollte nun aber doch pr├╝fen, ob sie nicht regulieren k├Ânne oder m├╝sse. Woraufhin einer der Investoren ank├╝ndigte, in diesem Fall die von ihm erworbenen Antennen einfach abzubauen. Woraufhin alles noch ein wenig lauter wurde und immer mal wieder das Ende der Ausstrahlung diverser Radioprogramme im Raum stand, wechselseitig von allen Parteien als Druckmittel benutzt. Worauf hin sich dann auch noch ein ehemaliger Kanzleramtsminister und Staatssekret├Ąr*innen in die Verhandlungen einbrachten.

Das "gute" Ende

Nun scheinen sich die Parteien geeinigt zu haben, so dass alle (Sendernetzbetreiber, Investor*innen, Programmanbieter und Media Broadcast) einander irgendwie entgegen kamen. Und das Ergebnis? Alte Infrastruktur wurde zu nicht unerheblichen Preisen verkauft. Sendernetzbetreiber haben mit spekulativen Angeboten und Hilfe aus der Politik neue Kunden gewonnen. Der "Standort Deutschland" hat keinen Schaden genommen, weil Investor*innen weiterhin sicher Geld verdienen k├Ânnen. Sieht ja fast so aus, als h├Ątten alle irgendwie gewonnen. Stellt sich nur die Frage, ob das bei den Mitarbeiter*innen der beteiligten Unternehmen auch so ankommt. Und wir hatten mal wieder eine tolle Besch├Ąftigung, um die wir nicht gebeten haben, damit alles weiter so l├Ąuft wie bisher.

Danke, freier Markt, ganz wunderbar!

25.07.2018

B├╝ro heute von 14 bis 17 Uhr besetzt

Organisationsbedingt ist das B├╝ro heute etwas fr├╝her, n├Ąmlich von 14 bis 17 Uhr besetzt. Bei dringenden Angelegenheiten k├Ânnt ihr eine Mail an oeffentlichkeit [at] bermudafunk.org schreiben.

15.07.2018

Sechs Stunden ITÔÇÖS ELVIS TIME in der Nacht vom 20.07. auf den 21.07. 2018

Foto: Ollie Atkins | Quelle: Wikipedia

Zum 40. Geburtstag der Elvis-Presley-Gesellschaft e. V. (EPG) gibt es in der Nacht vom 20. auf 21.07.2018 (Freitag auf Samstag, 0 bis 6 Uhr morgens) f├╝r alle Nachteulen unter den ElvisÔÇś Fans eine sechsst├╝ndige Elvis-Sondersendung von ITÔÇÖS ELVIS TIME.

Maria Hesterberg, 1. Vorsitzende der EPG, und ITÔÇÖS ELVIS TIME-Moderator Thomas D. Wei├č werden euch dabei die ganze Nacht durchs Programm f├╝hren. Liederw├╝nsche, gerne auch in Verbindung mit Gr├╝├čen, werden ab sofort per E-Mail an elvis-time [at] bermudafunk.org entgegengenommen. W├Ąhrend der Sendung besteht selbstverst├Ąndlich immer die M├Âglichkeit, bei uns live im Studio anzurufen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Anrufe unter der 0621 33939801 und/oder E-Mails an elvis-time [at] bermudafunk.org und werden f├╝r euch die Nacht zur Elvis-Party machen.

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Wer uns nicht ├╝ber Antenne (89.6 & 105.4 MHz) oder Kabel (107.45 MHz) h├Âren kann oder will, sei noch einmal auf den Livestream bzw. http://bermudafunk.radio.de hingewiesen. Und nicht vergessen: Wer uns ├╝ber ein mobiles Endger├Ąt wie Smartphone oder Tablet h├Âren will, kann das ├╝ber die App ÔÇ×radio.deÔÇť machen, die Ihr aus Google Play Store oder Apple App Store in zwei Minuten installieren k├Ânnt.

18.07.2018

B├╝ro am Mittwoch und Donnerstag nur teilweise besetzt

Aus organisatorischen Gr├╝nden ist das B├╝ro am Mittwoch und Donnerstag nur teilweise besetzt. In dringenden Angelegenheiten daher bitte die 0621 3908839 anrufen oder eine Mail an oeffentlichkeit [at] bermudafunk.org schreiben!

AKTUELLE BEITRÄGE

12 Apr 2019 15:09:15
Kunsthalle Mannheim ÔÇô Ein Interview mit dem Kurator Sebastian Baden.
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12 Apr 2019 14:29:13
Parolen, Interview,Reden Friday for Future (Serie 323: Grenzenlos)
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12 Apr 2019 14:16:15
5. Anarchistische Buchmesse Mannheim vom 10. bis 12. Mai 2019
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06 Apr 2019 16:05:38
Bezahlbares Wohnen als soziales Grundrecht und nicht f├╝r Profite (Serie 323: Grenzenlos)
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VERANSTALTUNGSTIPPS

10.05.2019 - 12.05.2019 ()
Jugendkulturzentrum forum

Anarchistische Buchmesse

Die f├╝nfte Anarchistische Buchmesse im Jugendkulturzentrum ... weiterlesen »

WORKSHOPS

27.04.2019 (10:00)
Altes Volksbad

Einf├╝hrungsworkshop Teil I

Die Lizenz zum Senden: Der kostenlose Einf├╝hrungsworkshop vermittelt an zwei Samstagen den Einstieg in die Freie Radioarbeit ÔÇô von der Geschichte des Freien Radios ├╝ber die Organisationstruktur des bermuda.funk und  ... weiterlesen »

04.05.2019 (10:00)
Altes Volksbad

Einf├╝hrungworkshop Teil II

Teil II der Einf├╝hrung ÔÇô nur f├╝r Teilnehmer*innen von Teil I.

Im zweiten Teil des Einf├╝hrungsworkshops werden unter anderem die in der Woche zuvor produzierten Probebeitr├Ąge gemeinsam angeh├Ârt!

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15.05.2019 (19:00)
bermuda.funk-R├Ąume im Alten Volksbad, EG

Sprechen im Radio

 

Abendworkshop: Auch bei diesem zweiten Sprech-Workshop geht es nicht darum, sich einen k├╝nstlichen Stimmklang anzutrainieren, der mit eurer Pers├Ânlichkeit nichts ... weiterlesen »

KONZERTE

Die Musikredaktion verlost regelmäßig 2 x 2 Eintrittskarten zu Konzerten in der Region. Einfach eine Mail mit Datum und Namen der Band an musik [at] bermudafunk.org schicken und gewinnen!

28.04.2019 (20:00)
Caf├ę Central Weinheim

The Vintage Caravan

Psychedelic Stoner 70ties Rock aus Island

VVK ÔéČ 18,60

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