Livestream

Im Moment läuft:

1 Uhr: bermuda.funk Clubnight
Late Night Elektro Mix und kurze Interviews mit alten und neuen Clubbern aus der Region, präsentiert von Dj Jascha.

Danach läuft:

2 Uhr: AllMost
Seit April 2020: Coronapause/Rewinds   (AllMost-Wiederholungen chronologisch)   ...bis auf Weiteres...    ...

3 Uhr: AllMost
Seit April 2020: Coronapause/Rewinds   (AllMost-Wiederholungen chronologisch)   ...bis auf Weiteres...    ...

4 Uhr: Echo HD
Alltägliches aus Heidelberg - Kultur, Politik, Szene ... gemischt mit Musik.

MonatsĂĽbersicht ĂĽber alle Sendungen


Erinnerung fĂĽr die Zukunft

Historische Magazinsendung mit Interviews, Vorträgen, Collagen u.a., gestaltet von einer Radio-AG, die aus einer Kooperation der KZ-Gedenkstätte Sandhofen e. V. und dem bermuda.funk hervorgeht.
Gefördert wird die AG von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg aus Mitteln der Landes-Gedenkstättenförderung.
2019 startete die Sendung im Kontext der Jahrestage des deutschen Überfalls auf Polen (80 Jahre) und des Warschauer Aufstands (75 Jahre). Beide Ereignisse sind eng mit den Biografien der Häftlinge im KZ Mannheim-Sandhofen 1944/45 verwoben.
2020 wurde die Sendung um weitere Themen aus den Bereichen Erinnerung an den NS und Zeitzeugenschaft ergänzt, stets mit Bezug zur KZ-Gedenkstätte Sandhofen.

Wir suchen auch weiterhin noch Interessierte, die an einer Mitarbeit in der Radio-AG und der Gestaltung der monatlichen Magazin-Sendung interessiert sind. Die AG trifft sich i.d.R. zwei Mal im Monat, um die kommende Sendung zu planen. Bei Fragen oder Interesse einfach eine Mail an die unten aufgefĂĽhrte Adresse schreiben!

Mailkontakt: gedenkstaettenradio [at] bermudafunk.org

Sendezeiten

Live:
4. Samstag 14 Uhr

Wiederholungen:
1. Montag 15 Uhr
1. Samstag 14 Uhr
3. Montag 14 Uhr















Sendungen

Samstag, 27.03.2021


Auf diesem Bild seht ihr Rosa Eckel. Sie wurde 1943 nach §1 der sog. "Volksschädlingsverordnung" wegen Plünderung zum Tode verurteilt und wenig später unter dem Fallbeil hingerichtet. Nach einem Bombenangriff hatte sie aus dem Keller eines zerstörten Nachbarhauses in der heutigen Lupinenstraße Lebensmittel geborgen und unter den Bewohnerinnen ihres Hauses verteilt. Der NS-Justiz galt die Betreiberin eines Bordells als "Asoziale", die sich nun ihrer Veranlagung folgend endgültig gegen den "Volkskörper" gewendet hatte. Rosa Eckel wurde 30 Jahre alt.
 
Unsere nächsten beiden Sendungen widmen wir zwei Opfergruppen des NS-Regimes, deren Andenken in der deutschen Erinnerungskultur bis heute unterrepräsentiert ist und deren Geschichte erst ausschnittsweise (wissenschaftlich) aufgearbeitet wurde. Im Februar und im März 2021 werden wir über die im Nationalsozialismus als sogenannte „Asoziale" und „Berufsverbrecher" Verfolgten sprechen. Erst im Februar 2020 wurden sie vom Bundestag als Opfer des NS-Regimes anerkannt.
 
Im März hört ihr ein Interview mit Dr. Julia Hörath, die eine Dissertation zum Thema vorgelegt hat. Ein weiterer Beitrag dreht sich um das ehemalige Jugendkonzentrationslager Uckermark bei Berlin, in dem vor allem als "asozial" diskriminierte und verfolgte Mädchen und junge Frauen inhaftiert waren. Außerdem nehmen wir euch mit nach Heidelberg, an den Ort, an dem 1934 die erste Wohnsiedlung für sogenannte Asoziale eingerichtet wurde.




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